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Nachhaltige Landwirtschaft


Projekt "OPtiGüll"

Zur Doku 2016

 

 

EIGENTLICH ...

... hätte ich mir,  an dieser Stelle eine ausführliche, sachlich und neutrale Dokumentation, gewünscht.

Eine Dokumentation über die wissenschaftlich korrekte Untersuchung

von verschiedenen mikrobiellen Gülleveredelungsverfahren

hinsichtlich deren Wirksamkeit zur Reduktion der Ammoniakemissionen bei der Ausbringung von Gülle

als Alternative zur Pflicht der bodennahen Ausbringung von Gülle

(nach der neuen Düngeverordnung, gültig seit 06/2017)

und

zur Reduktion der Emissionen innerhalb von Stallungen.

 

Und selbst wenn,...

... entsprechende Untersuchungen wider allen Erwartungen die gerechtfertigten Annahmen nicht bestätigen würden,

dann wäre es trotz allem ein Zeichen, dass man ehrlich nach Lösungen, Möglichkeiten, Alternativen zu finden bemüht ist.

 

Aufgeschlossen, beispielhaft, ergebnisorientiert ... halt etwas richtig Schönes, Ermutigendes, ...

 

"Wir könne´ alles außer hochdeutsch."

 

ABER es folgt/e

 

 

IGNORANZ und eine "Riesen-Sauerei" seitens

PETER HAUK (CDU),

Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg

auf Kosten von Landwirten (existenziell), der Gesundheit der Bevölkerung (Feinstaub, Nitrat etc. im Wasser, ... Steuergeld) und der Umwelt.

 

 

Zur "Einstimmung" SEHR zu empfehlen, ein Appell von Prof. Dr. Lesch:

https://www.youtube.com/watch?v=0r39TopOe4I

 

 

BITTE nehmen Sie zur Kenntnis, ...

... dass es mich persönlich der Art und Argumentationen „graust“, derer ich mich bedienen muss/te

um angemessene Aufmerksamkeit und zumindest mal ein paar Antworten zu erhalten.

Wie man dieser Dokumentation entnehmen kann, habe ich vorher alles probiert,

ganz lieb und höflich und sachlich, um Informationen gebeten und gebettelt ...

... aber, und das ist für mich persönlich sehr enttäuschend, man wird genötigt zu nötigen oder man wird „abserviert“.

 

Ausgebremst durch "Geheimniskrämerei" bzw. Vertuschung von Fehlern?

Die wichtigste Information, dass Ergebnis der Studie „OPtiGüll“ vom MLR bzw. LAZBW darf ich nicht weitergeben und offiziell(!) von unabhängigen Fachleuten und wissenschaftliche Einrichtungen prüfen lassen,

weil ich aus „guten Gründen“ Verschwiegenheit gegenüber LAZBW und MLR zusichern musste.

Auf Grund der dabei realisierten Geheimhaltung war eine Hinzuziehung erfahrener Anwender der Verfahren, die Kommunikation und der Erfahrungsaustausch mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, die Hinzuziehung von externen Kompetenzen, sowie entsprechende Kooperationen mit anderen wissenschaftlichen Projekten wie BIOINVENT (und weiteren),  und eine tatsächlich ergebnisorientierte  wissenschaftlich korrekte Untersuchung von vorne herein ausgeschlossen. Erfahrungen aus ähnlichen Projekten wie  Prof. Dr. Konrad Steiner von der HBLA-Ursprung in Österreich (Gülleveredelung mit Pflanzenkohle, siehe weiter oben) und weiteren wurden genauso wenig berücksichtigt, wie der Wissensaustausch und ggf. die Teil-Kooperation mit Biotechnologieunternehmen.

Diese Geheimhaltung ist, in Anbetracht der Wichtigkeit des Projektes und der sehr wahrscheinlichen sehr umfassend Lösungen hinsichtlich fast aller Problem mit/durch Gülle, NICHT gerechtfertigt.

Auch wenn die Autoren der Studie ein gewisses Copyright haben, dann darf man nicht vergessen, dass diese Studie mit ÖFFENTLICHEN Geldern finanziert wurde.

Der Bürger war/ist der Auftraggeber und hat damit auch ein Recht zu erfahren, was mit seinem Geld geschieht bzw. welche Maßnahmen beschlossen und welche Ergebnisse wie erzielt werden.

 

 

Lieber Herr Landwirtschaftsminister PETER HAUK (CDU) und alle anderen die es betrifft

 

Als Zeichen meine guten Willens stoppte ich Februar 2017 jegliche Veröffentlichung zum Thema "Düngeverordnung, mikrobielle Gülleveredelung etc." und löschte auch Verlinkungen zur damaligen Dokumentation meiner Aktivitäten (Link). Bis heute habe ich auf einen konstruktiven Dialog bzw. IHR ehrliches Interesse an einer wissenschaftlich korrekten Erforschung der Sache gebeten, gebettelt und gehofft.

 

Mir ging es nie darum, von den erniedrigenden und frustrierenden Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit politischen Entscheidungsträgern und Ministerien sowie über die Voreingenommen- und Befangenheit von Entscheidungsträger wichtiger landwirtschaftlicher Einrichtungen zu berichten bzw. Personen öffentlich zu kritisieren sondern um die Sache - nämlich das endlich jemand, die in der Landwirtschaft erfolgreich angewendete Verfahren der mikrobiellen Gülleveredelung, wissenschaftlich ordentlich prüft und untersucht bzw. entsprechendes "in time" veranlasst - BEVOR Landwirte zu existenzbedrohenden Investitionen mit äußerst fragwürdigen Folgen für die Bevölkerung und Umwelt von der Politik GEZWUNGEN werden.

Darüber, über Versuche und Ergebnisse, wollte ich berichten und war bereit, über alles andere zu schweigen.

 

Auf Grund IHRER mangelhaften Kommunikationsbereitschaft (siehe Presseanfragen und Vorschläge vom August und September 2017, auf die ich zuletzt nicht einmal eine Lesebestätigung erhielt), sehe ich in Anbetracht der Dringlichkeit keine andere Möglichkeit, als die Öffentlichkeit über den Stand der Dinge zu informieren - so wie es eben ist: 

Ein Beispiel für, auf gut deutsch, eine Verarschung (vorsätzliche Falschinformation = LÜGE), Behinderung journalistischer Arbeit, Betrug an Landwirten, Bevölkerung/Steuerzahler und Umwelt durch pseudo-wissenschaftliche Alibi-Versuche deren Ergebnis schon vor dem Beginn feststand, zumindest geistiger Korruption öffentlicher Entscheidungsträger die eigentlich die Interessen der Bevölkerung repräsentieren sollten, ihre Position jedoch nur zur Stärkung des eigenen Egos nutzen und weiterem. Das kann doch nicht sein. Deutschland ist nicht die Türkei, auch wenn es wie in dieser Sache fast so scheint.

 

 

St. Georgen im Schwarzwald, den 19. September 2017

 

Martin Wetzel

 

 

 




Links zu weiteren Seiten:  
Mein Hintergrund oder wie alles begann   |   Eigene Feldversuche mit biologischer Gülleveredelung   |  
GÜLLE   |   15.000 Tote durch Feinstaub aus dem Ammoniak von Gülle   |   Projekt "OPtiGüll"  


Abschnitte dieser Seite:
  1. Hintergrund und Vorspiel  

  2. Zu früh gefreut:  Falsches Spiel vom MLR (vorsätzliche Falschinformation = LÜGE)

  3. Projekt "OPtiGüll" oder was geschieht, wenn man den Bock zum Gärtner macht

  4. Meine Stellungnahme zum geheimen "OPtiGüll"-Prüfbericht mit Kritik, Resonanzen von Herstellern, Wissenschaft, ... und ...

  5. ... einem Projektkonzept:  "OPtiGüll 2.0"

  6. Ergänzende Stellungnahmen von Biotechnologieunternehmen

  7. Reaktionen seitens des MLR:  KEINE!!!

  8. FAZIT

  9. Mikrobiologische Gülleveredelung - Zusammenfassung, Ansprechpartner & Kontaktdaten

  10. Dokumentation meiner Aktivitäten ab 21. September 2017

21.09.2017:  Schreiben an ALLE Land-(BW) und Bundestagsabgeordneten

29.09.2017 Internationale Studie belegt die Unwirksamkeit bodennaher Ausbringung  von Gülle zur Reduktion der Ammoniakemissionen in den letzten 20 Jahre in den Niederlanden. ...

9.10.2017:  Schreiben mit o. g. Studie mit Presseanfrage an das MLR-BW   

23.10.2017:  Erneute Bitte an das MLR, mir meine Presseanfragen von August und September 2017 zu beantworten und um eine Stellungnahme von Herrn Minister Hauk hinsichtlich meiner Stellungnahme zum "OPtiGüll"-Prüfbericht.

UND Antwort von der Leiterin der Pressestelle vom MLR:  Man hätte mir alle meine Fragen bereits beantwortet, was belegbar UNWAHR ist! Siehe Dialog und Details weiter unten.

8.11.2017:  Letzter Konsens-Versuch:  Persönliches Schreiben an Herrn Minister Hauk über seine persönliche Assistentin Rosemarie Frey

Oktober-November 2017:  Verschiedene Aktivitäten (Details folgen) 

12.  AKTUELLER Stand der Dinge

Weiteres folgt!

 

 

 

Kontaktadressen zu ...

   1.  ... Ansprechpartner für mikrobielle Gülleveredelung

   2.  ... deutsche Biotechnologieunternehmen, die entsprechende Mikroorganismen finden und in Reinkultur züchten können

   3.  ... und weiteres.

 

 


1.  Hintergrund und Vorspiel   

 

Wie alles begann

In meiner Eigenschaft als ehrenamtlicher Herausgeber und Chefredakteur eines kleinen Onlinemagazins und Onlineratgebers erhielt ich im Januar 2016 das Buch "Das geheime Leben der Bäume" von Peter Wohlleben zur Rezension. Das Zusammenspiel von Pflanzen (Bäume) untereinander und Mikroorganismen (Pilze) eröffnet völlig neue Blickwinkel und inspirierten zu faszinierenden Schlussfolgerungen. Im Zuge einer 6-wöchigen Recherche und Gespräche mit forstwissenschaftlichen Einrichtungen, Forstämtern, etc. führten zu einer erst mal trivialen, auf dem zweiten Blick erstaunliche Information. Hierbei muss man berücksichtigen, dass im Bereich Forst seit vielen Jahrzehnten alle möglichen Details akribisch erfasst und analysiert werden. In diesem Zusammenhang bestätigte die Forstbehörde meiner Region im Schwarzwald, dass 1 Hektar (100m x 100m) 40 jähriger Fichtenwald pro Jahr über 12 Tonnen ENTNEHMBARE Biomasse produziert. (Die produzierte Gesamtbiomasse ist 10-15 höher, verbleibt aber im Wald. Auch wenn diese entnehmbare Biomasse nicht jährlich entnommen wird, so addiert sie sich, d. h., nach 4 Jahren lassen sich 48 Tonnen Holz entnehmen, ohne den Wald zu schaden.) Nun ist es so, dass bei uns im Schwarzwald der Wald im Durchschnitt 30-50 cm Erde hat und dann kommt Fels. Da sind also keine 2m "Terra-Preta" und kein Mensch hat jemals den Wald im landwirtschaftlichen Sinne gedüngt - und trotzdem produziert der Wald bei uns einen Mehrwert bzw. Überschuss der jeden landwirtschaftlichen Ertrag übertrifft. Mit 3 Tonnen Dinkel oder 6 Tonnen Triticale (ein Futtergetreide) pro Hektar wären die meisten Landwirte sehr zufrieden, müssen dazu aber den Boden, das Land und die Pflanzen beackern, düngen, schützen, ... viel Zeit und Arbeit investieren. Der Wald hingegen produziert über 12 Tonnen - einfach so.

WO KOMMEN DIESE 12 TONNEN Überschuss (entnehmbare Biomasse) HER?

   Die Forstwissenschaftler wissen das ganz genau! Der Waldboden ist ein eigenes komplexes Ökosystem mit bis zu 3 Milliarden(!!!) Kleinstlebewesen und Mikroorganismen PRO 1 ccm (Kubikzentimeter = ca. 1 Zuckerwürfel). Da sind u. a. Pilze (Mykorrhizen) und Bakterien die "fressen" Stein, erschließen Phosphor, Kalium, etc. und versorgen die Pflanzen durch direkte Anbindung an deren Wurzeln mit Wasser und Nährstoffen aller Art.

D. h., der vom Wald jährlich produzierte Überschuss hat quasi 3 "Quellen":  LICHT -> Photosynthese -> Kohlenhydrate, etc., dann LUFT -> Kohlenstoff, Stickstoff, .... UND vor allem die im Ökosystem Boden produzierten Nährstoffe OHNE weitere externe, künstliche, Zugaben vom Menschen.

   DAS war MEIN persönliches AHA-Erlebnis!

 

Projekt "Faszination Mykorrhiza"

Natürlich dachte ich da sofort an meinen Garten und dann auch an die Landwirtschaft. Weitere Recherchen und Gespräche mit deutschen und ausländischen landwirtschaftlich-wissenschaftlichen Einrichtungen wie "Julius-Kühn-Institut", "Helmholtz-Institute" und vielen weiteren folgten. Eine Idee entstand.

Wenn z. B. durch Einsatz von Mykorrhiza-Pilze bis zu 90 % der Düngung eingespart werden kann, müsste dass doch auch was sein um konventionelle Landwirte für eine nachhaltigere Landwirtschaft zu sensibilisieren und zu begeistern. Ich recherchierte nach Herstellern von entsprechenden Mikroorganismen und trennte den Spreu vom Weizen. Dann unterbreitete ich denen ein Angebot, dass ich als Journalist, etc. bereit wäre Feldversuche im mittleren und südlichen Schwarzwald zu initiieren, wenn mir dafür kostenlos und verpflichtungsfrei(!) entsprechende Präparate zur Verfügung gestellt wurden - mit Erfolg.

Partnerbetriebe von Landwirtschaftsschulen, konventionelle Landwirte, Biobauern, Gärtnereien, Hobbygärtner, Schulklassen, Privatleute aber auch andere Journalisten und ganze Redaktionen nahmen und nehmen an diesen Feldversuchen mit Teil.

Das alles wurde völlig spontan zwischen Februar und April 2016 initiiert und realisiert.

 

GÜLLE und deren mikrobielle Veredelung

Im Zuge meiner "Idee" konventionelle Landwirte für eine nachhaltigere Landwirtschaf zu sensibilisieren, indem sie sich kostenlos selber von der Leistungsfähigkeit von Mikroorganismen überzeugen können, führten mich meine Recherchen und Gesprächen immer tiefer in einen eigenen Mikrokosmos bzw. ein gigantisches und sehr komplexes "Wirtschaftssystem" mit einer von Menschen nie erreichten Effizienz.

"Trichoderma" zum Pflanzenschutz und Wurzelwachstum, Stickstoff bildende Bakterien, und und und - zu viel um für mich als "Laien" alles wirklich zu verstehen aber mehr als genug, um ein gutes Bild zu bekommen und Entscheidungen zu treffen

   Dabei begegnete ich den sogenannten "Effektiven Mikroorganismen" (im weiteren Verlauf "EM" genannt), die seit 30 Jahren bei uns in Deutschland in verschiedenen Bereichen der Landwirtschaft und Garten erfolgreich eingesetzt wurden. Eine Anwendung viel mir dabei besonders auf, nämlich die Möglichkeit mit "EM" den typischen Gestank von Gülle, vor allem wenn sie ausgebracht wird, nachhaltig zu reduzieren. Ich besuchte einige Landwirte, die solche Verfahren praktizierte und war wirklich beeindruckt. Vor allem der typisch scharf-penetrante Geruch war fast völlig weg. Es roch wie eine Mischung von alten verrottetem Mist und Waldboden. Wenn ich sie nicht gesehen hätte, wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, dass ich Gülle rieche - es war kein Gestank mehr sondern ein deutlich angenehmerer Geruch und auch viel schwächer. Allerdings ist die richtige Anwendung von "EM" gemeinsam mit Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle sehr aufwendig und bedarf einer entsprechenden Schulung. Auch die, auf Grund bisher fehlender wissenschaftlicher Untersuchungen, sehr fragwürdigen Erklärungsversuche einiger (nicht aller!) Anbieter, die die Wirkungen auf "kosmische" bzw. "feinstoffliche" Ursachen zurückführen, sind nicht besonders geeignet die Aufmerksamkeit und Neugier von Pragmatikern zu erlangen.

 

Verfahren "Agrostim", eigene Feldversuche und Besuch von der "SWR Landesschau Aktuell"

   Also, recherchierte ich weiter, denn wo es einen Weg gibt, gibt es gewiss noch weitere. Dabei entdeckte ich im "tiefsten" Erzgebirge in Sachsen den Agraringenieur Uwe Böhm mit seiner kleinen Firma "Agrostim". Er ist feier Agrarberater und hilft Landwirte bei der Lösung von landwirtschaftlichen Problemen. Nebenbei vertreibt er über einen kleinen Onlineshop verschiedene biologische landwirtschaftliche Hilfsmittel verschiedener Hersteller. Durch "Zufall" entdeckte er vor knapp 10 Jahren eine Mischung von 3, für die biologische Landwirtschaft zugelassenen, "Boden- und Pflanzenhilfsstoffen" (bestimmte Milchsäurebakterien, Hefen und Huminsäuresalze), mit der man die Geruchsemissionen von Gülle INNERHALB von Stallungen und bei der Ausbringung deutlich und zuverlässig reduzieren konnte. Bei diesem Verfahren wird die Gülle im Zuge von 2 "Impfungen" im Abstand von 3 Wochen, innerhalb von 5-7 Wochen völlig "umgewandelt", so dass subjektiv-sensorisch nahezu KEIN stechender Geruch mehr wahrnehmbar ist und der Gestank sich in einen deutlich schwächeren und "angenehmeren" Geruch verändert.

   Natürlich war ich neugierig und wollte das mal gerne selber testen. Hierzu wurden mir für Feldversuche mit ein paar Landwirten im Schwarzwald und am Bodensee kostenlos und verpflichtungsfrei entsprechende Präparate zur Verfügung gestellt. Mein erstes "Opfer" war mein Nachbar (konventioneller, aber giftfreier Landwirt). Bei diesem Versuch,  unter landwirtschaftlichen Realbedingungen war ich von Anfang bis Ende dabei. Er begann am 14. April 2016 mit der Erstimpfung und endete Mitte Juni 2016 mit der letzten Ausbringung der veredelten Gülle.

   Am 30. Mai erfolgte eine erste Test-Ausbringung der veredelten Gülle. Das Ergebnis war BEEINDRUCKEND. Obwohl die Gülle mit einer Pendeldüse auf über 2 Hektar verspritzt wurde, war im Vergleich nur ein schwacher Geruch wie eine Mischung von Waldboden und verrottetem Mist riechbar. Nachbarn und andere kamen und staunten. Im Zuge einer informativen Pressemeldung meinerseits an Medien zeigte die "Landesschau Aktuell" vom "SWR" besonderes Interesse und kam am 14. Juni mit einem Filmteam vorbei.

   Wieder wurde auf fast 2 Hektar Grünland veredelte Gülle ausgebracht und die Jungs vom TV waren richtig "platt". Keiner von denen, hat damit gerechnet, dass die Reduktion des Gestanks und des stechenden Geruchs so extrem deutlich war, was sich auch im Filmbeitrag reflektiert.

   Eine vollständige Dokumentation von diesem Feldversuch steht HIER zur Verfügung und vom SWR-Filmbeitrag HIER.

   Im Vergleich mit dem Verfahren mit "EM" ist die Anwendung nach einer einmaligen Situationsanalyse und entsprechenden Anwendungsberatung sehr einfach, sehr unaufwendig und funktioniert mit JEDER Gülle (es sei denn, es ist zu viel Antibiotika drin). Die Gesamtimpfstoffmenge für 100 m3 (Milchvieh-)Gülle liegt gerade mal bei 4 Liter Milchsäurebakterien, 1 Liter Hefen und andere Mikroorganismen und 400 Gramm Huminsäuresalze. Das ist ein Verhältnis von 1:20.000 und relativ kostengünstig.

 

INTERMEZZO:  Beitrag von "Quarks & Co", "WDR", am 24. Mai 2016 zum Thema Feinstaub

"Zufall"? Als alter "Quarks & Co"-Fan, sah ich auch am 24. Mai 2016 den Beitrag zum Thema Feinstaub. Was da kam, raubte selbst mir, als jemand der einiges weiß, den Atem - aber schauen Sie doch selbst:

WDR Quarks & Co: Unsichtbar und tödlich - Die tückischen Gefahren des Feinstaubs (42:21)

WDR Quarks & Co:  Die Landwirtschaft als Feinstaubquelle Nummer 1 (04:26)

Zusammenfassend:  In Deutschland sterben jährlich(!) 7.000 Menschen an den Folgen von Feinstaub aus dem Verkehr. Das ist schlimm, doch da wird viel getan (Geld ausgegeben) um ensprechende Belastungen zu senken. Aber noch schlimmer ist, 15.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen von Feinstaub, der aus dem Ammoniak der Gülle aus der Landwirtschaft entsteht - und da wurde bisher NICHTS getan.

 

Projekt "Düngeverordnung, Ammoniak & mikrobielle Gülleveredelung"

Im Rahmen von Veröffentlichungen in landwirtschaftlichen Medien zu den Feldversuchen meldete sich im Juni 2016 auch ein Landwirt vom Bodensee. Er bewirtschaftet ca. 150 ha Agrarfläche konventionell, ist Vorführ- und Ausbildungsbetrieb in Baden-Württemberg und Lehrer an einer Landwirtschaftsschule. Er interessierte sich eigentlich für den Einsatz von Mykorrhiza, doch als er bei den Gesprächen merkte, wie engagiert ich mich einsetze kam es ganz anders. Kurzum, er sagte, dass wenn ich was für die Landwirtschaft und Landwirte tun wolle, dann solle ich mich mal mit dem damaligen Entwurf der neuen Düngeverordnung befassen. Wenn die so kommt, dann braucht er 100.000-120.000 € für neue Maschinen. Er hat das Geld nicht, die Bank gibt es ihm nicht - er stünde vor einem sehr ernsthaftem existentiellen Problem - und nicht nur er.

   Anlass für eine neue Düngeverordnung ist die dauerhafte Überschreitung der EU-Grenzwerte für Ammoniak aus der Landwirtschaft (erst später kam noch die Nitratbelastung dazu) und die mehrfache Aufforderung aus Brüssel die Emissionen und Belastungen zu reduzieren. Kernpunkt der neuen Düngeverordnung (sie ist seit 1. Juni 2017 rechtsgültig) ist, dass alle(!) Landwirte innerhalb von 3 Jahren auf bodennahe Gülleausbringung umrüsten MÜSSEN. Bei diesen neuen Ausbringverfahren wird die Gülle richtig IN den Boden injiziert - mit Hochdruck eingespritzt. Das senkt zwar die Ammoniak-Emissionen an die Luft, verätzt aber die Feinwurzeln von Pflanzen (es sei denn, es sind Züchtungen die für starken Mineraldüngereinsatz entwickelt wurden), tötet viele wichtige Mikroorganismen und führt innerhalb von 3-5 Jahren zu einer noch höheren Belastung des Grundwassers mit Nitrat und mehr. Die bisherige Nitratbelastung etc. im Grundwasser liegt einerseits in einer Überschreitung der vorgeschriebenen Güllemenge pro Hektar (Gülle wird "entsorgt"), vor allem aber daran, dass selbst Gülle die in zugelassenen Mengen ausgebracht wird, viel zu schnell an den Wurzeln der Pflanzen vorbei ins Grundwasser gelangt, weil die Pflanzen diesen Nährstoffüberschuss gar nicht verarbeiten können.

Man schätzt beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL, die Gesamtkosten für die Anschaffung dieser Maschinen auf 150-180 Millionen € und laufende Kosten für die Verwaltung jährlich bei 30 Millionen €. Von dieser Maßnahme partizipieren einzig und alleine 2 handvoll Hersteller entsprechender Maschinen. Landwirte, Bevölkerung, Umwelt, ... legen da nur drauf bzw. haben nur Nachteile dadurch.

   Da wird, ganz klar der "Teufel mit dem Belzebub" ausgetrieben bzw. das große Problem der Ammoniakemissionen einfach ins Grundwasser verschoben, sprich unter den Teppich gekehrt. Landwirten werden existenzbedrohliche Anschaffungen einer teuren und äußerst fragwürdigen Maschinentechnik befohlen - weil es, so steht es wörtlich in der neuen Düngeverordnung, KEINE Alternativen gibt.

KEINE Alternativen?

Das kann nicht sein, habe (nicht nur) ich doch mit eigenen Sinnen erleben dürfen, dass es sehr wohl andere Möglichkeiten gibt. Ammoniak ist auch von uns Menschen sehr gut wahrnehmbar. Einige erinnern sich noch an die Schule, wo man schnell lernte bei einem Fläschchen Ammoniak nicht die Nase dran zu heben sondern nur vorsichtig mit der Hand zu "fächeln". D. h., gerade dieser für Ammoniak typisch stechende Geruch, war durch die mikrobielle Gülleveredelung fast gar nicht mehr wahrnehmbar, sprich SEHR reduziert.

Es folgten einige Gespräche mit landwirtschaftlichen Bundeseinrichtungen und schnell stellte sich heraus, dass noch NIE in Richtung mikrobieller Gülleveredelung wissenschaftliche Untersuchungen stattfanden und bisher und heute KEIN wirkliches Interesse daran bestand und besteht, das zu tun bzw. zu veranlassen.

   Wie sollen auch es Alternativen zur bodennahen Ausbringung angegeben werden, wenn man gar nicht erst ernsthaft danach schaut?

 

Aber ich versuchte es und kam auch, wenn auch nur unter größten Mühen und massivem Einsatz, voran, wurde und werde aber wieder und wieder von politischen Entscheidungsträgern wie in Baden-Württemberg von Landwirtschaftsminister PETER HAUK (CDU) und bzw. von seinen Mitarbeitern hingehalten, als Journalist vorsätzlich mit FALSCHEN Informationen versorgt und wenn ja nicht anders, dann entgegen dem Pressegesetz, mit meinen Presseanfragen schlichtweg ignoriert.

Ein Teil meiner Aktivitäten 2016 ist HIER dokumentiert. Insbesondere meine Korrespondenz mit Landespolitikern, verschiedenen Bundesministerien. Dies ist sehr empfehlenswert, da dort auch die ganzen Problem- und Fragestellungen mit erörtert werden.

(Scham überkommt mich, wenn ich sehe was ich tun musste, um überhaupt einmal nur Gehör zu erlangen. Nur mit "schwersten Geschützen", für manch einen plakativ, aber nichtdestotrotz gültig, konnte ich doch etwas bewirken.)

 

Dem nachfolgenden vorweggenommen

Das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) Baden-Württemberg veranlasste auf Grund meiner "nachhaltigen Interventionen" noch 2016 das Forschungsprojekt "OPtiGüll", bei dem die Wirksamkeit von mikrobiellen Verfahren der Gülleveredelung zur Reduktion der Ammoniakemissionen bei der Ausbringung von Gülle, untersucht werden sollte - um dies ggf. als Alternative zur bodennahen Ausbringtechnik zuzulassen. Eigentlich ein Grund zu großer Freude ...

   Da man im MLR, trotz meiner ausdrücklichen Hinweise auf die Voreingenommenheit und Befangenheit bestimmter, namentlich genannter Personen, den "Bock zum Gärtner" machte, ging das Projekt "OPtiGüll" im Sinne seiner Intention aber voll in die Hosen.

   Das war/ist jedoch nicht das Ende sondern damit beginnt der 2. Teil einer hoffentlich nicht unendlichen Geschichte ...

 

2.  Zu früh gefreut:  Falsches Spiel vom MLR (vorsätzliche Falschinformation = LÜGE)

Anfang Januar 2017 erhielt ich eine Anfrage von der "SWR Landesschau Aktuell" für ein kurzes Interview hinsichtlich aktueller Überschreitungen der Nitratbelastungen im Grund- und Trinkwasser sowie meiner Aktivitäten in Sachen Gülleveredelung und Düngeverordnung. Darin gab ich meiner Enttäuschung, vor allem hinsichtlich der frustrierenden Art der Kommunikation mit politischen Entscheidungsträgern wie dem baden-württembergischen Landwirtschaftsminister PETER HAUK (CDU) und Mitarbeitern (vor allem der Pressestelle) seines Ministeriums, zum Ausdruck. Dabei, mehr im "Spaß", bat ich den SWR-Redakteur, doch selber mal bei der Pressestelle des MLR hinsichtlich meiner Aktivitäten anzufragen. Vielleicht erhält er ja eine Antwort. (Meine Presseanfragen und Kontaktversuche der letzten 3 Monate wurden seitens der Pressestelle des MLR schlichtweg ignoriert. Trotz ausdrücklicher Bitten wurden, mir als Journalist, selbst Lesebestätigungen meiner Presseanfragen verwehrt.)

Umso überraschter war ich, über die nachfolgende Email vom 3. Januar 2017, die ich von dem SWR-Redakteur erhielt, der tatsächlich seinerseits eine Presseanfrage an das MLR stellte ... und Antwort erhielt:

"Whouw". Ich war mehr als überrascht und habe mich wirklich gefreut. Für einige Augenblicke war ich sogar richtig stolz auf die Regierenden unseres "Ländles". Siehe HIER!

Der hohe Grad meiner Naivität erweist sich im weiteren.

 

Am 4. Januar 2017, nach einem informativen Gespräch mit der Leiterin der Pressestelle, Isabel Kling, sendete ich ihr noch am selben Tag eine Presseanfrage (Ansicht der vollständigen Presseanfrage vom 4.01.2017) mit folgenden Fragen mit der Bitte um eine zeitnahe Beantwortung:

Presseanfrage mit der Bitte um eine Beantwortung zu den Versuchen der Gülleveredelung mit Milchsäurebakterien:

  1. Wer/welche Einrichtung ist mit der Durchführung dieser Versuche beauftragt?

  2. Ich würde gerne über diese Versuche berichten (positiv/konstruktiv). Gibt es einen Ansprechpartner für diese Versuche?

  3. Werden bereits existierende, jedoch nicht wissenschaftlich bestätigte Erfahrungswerte anderer, als Anregung(!) bei den Versuchen mit berücksichtigt (z. B. die Stabilisierung des Prozesses durch Beigabe von Huminsäure und bestimmte Hefen wie bei der Mischung von Dipl.-Ing. Uwe Böhm von www.agrostim.de, diese „Mischung“ funktioniert seit 6 Jahren in der Praxis mit jeder Gülle)?

Hinweis:  Es geht nicht(!!!) darum, bestimmten Personen/Firmen Vorteil zu verschaffen, aber warum nicht von deren Erfahrung partizipieren, vor allem wenn Verfahren nicht geschützt sind und entsprechende „Zufallsentdecker“ zum Erfahrungsauschtausch bereit sind.

 

Während ich auf eine Rückantwort wartete sprach ich mit weiteren Bodenkundlern/Wissenschaftlern, Fachleute, Journalisten, ... wobei hochinteressante Fragen auftauchten.

Nachdem ich bis zum 12. Januar nicht einmal eine Lesebestätigung meiner Presseanfrage vom 4. Januar erhielt, bat ich die Pressestellenleiterin erneut um eine Lesebestätigung o. g. Presseanfrage und fügte weitere Fragen mit der Bitte um eine zeitnahe Beantwortung mit bei. (Ansicht der vollständigen Presseanfrage vom 12.01.2017)

 

Fragen zu den vom MLR veranlassten „Testversuchen“ hinsichtlich „milchsaurer Gülleveredelung“:

1.      Wann wurde eine Entscheidung für die o. g. Testversuche getroffen

2.      Wer im MLR erteilte den Auftrag für die Testversuche?

3.      Was ist die Intention der Testversuche (aus welchem Grund wurden sie veranlasst)?

4.      Welche Einrichtung wurde mit der Durchführung der Testversuche beauftragt?

5.      Wer ist der Projektleiter bzw. Projektkoordinator?

6.      Wann wurde diese Einrichtung beauftragt?

7.      Wie lautet der genaue Auftrag bzw. Fragestellungen bzw. was GENAU soll bei diesen Testversuchen versucht und untersucht werden?

8.      Detailfragen zu den vom MLR veranlassten Testversuchen:

a.    Mit welchen „Impfstoffen“/Kulturen/… wird bei den Testversuchen gearbeitet?

b.    Werden bei den Testversuchen die genaue Zusammensetzung der verwendeten „Impfstoffe“, insbesondere die darin enthaltenen Mikroorganismen analysiert?

c.    Werden bei den Testversuchen auch Untersuchungen hinsichtlich Nitrat-, Phosphat-, …belastungen im Grundwasser durchgeführt (siehe dazu auch Detailfrage „7i“)?

d.    Werden bei den Testversuchen auch Untersuchungen hinsichtlich des Ammoniakgehaltes IN der „veredelten“ Gülle untersucht?

e.    Werden bei den Testversuchen auch Untersuchungen hinsichtlich der Ammoniakemissionen aus „veredelter“ Gülle an die Luft, bei der Ausbringung mit BISHER erlaubter (und zukünftig verbotener) Ausbringtechnik untersucht?

f.     Zu Detailfrage „7e“:  Werden olfaktorische Messungen hinsichtlich des Gestanks von „veredelter“ Gülle, insbesondere bei bisher erlaubten (ab 2020 verbotenen) Ausbringtechniken vorgenommen? (Siehe dazu auch die olfaktorischen Messungen der HBLA Österreich von Prof. Dr. Konrad Steiner, Link:  http://hbla.ursprung.at/web/index.php/10-startseite/405-feldversuch2016.html.)

g.    Wird bei den Testversuchen auch die Wirkung „milchsauer veredelter Gülle“ auf die Feinwurzeln von (Nutz-)Pflanzen untersucht?

h.    Wird bei den Testversuchen auch die Wirkung „milchsauer veredelter Gülle“ auf erwünschte(!) Mikroorganismen und Kleinstlebewesen im und auf dem Boden untersucht?

i.     Wird bei den Testversuchen auch untersucht, in wie weit die Mikroorganismen im Boden zur „Bindung“/“Umwandlung“ von „milchsauer veredelter Gülle“ beitragen?

Hintergrund:  Namhafte Wissenschaftler und Bodenkundler vertreten die Annahme, dass „entschärfte“/“vorverdaute“/… Gülle nicht nur von den Pflanzen sondern auch von den Mikroorganismen im Boden deutlich besser „verarbeitet“ wird als normale, „scharfe“ Gülle (die das erwünschte, pflanzenstärkende Bodenleben eher schädigt) und somit zu einer deutlichen Reduktion von Nitraten, Phosphaten, etc. im Grundwasser beitragen kann.

j.     Wird bei den Testversuchen auch die Wirkung „milchsauer veredelter Gülle“ auf oberirdische Pflanzenteile hinsichtlich „blattstärkender“ Wirkungen untersucht?

k.    Werden Erfahrungswerte aus bisheriger Anwendung bereits existierender, jedoch nicht wissenschaftlich bestätigter Erfahrungen anderer, als Anregung(!) bei den Versuchen mit berücksichtigt? Z. B. die Stabilisierung des Prozesses durch Beigabe von Huminsäure und weiterer unterstützender Mikroorganismen, insbesondere bestimmte Hefen wie bei der Mischung von Dipl.-Ing. Uwe Böhm von www.agrostim.de, diese „Mischung“ funktioniert seit 6 Jahren in der Praxis mit JEDER Gülle.

Hinweis:  Es geht nicht(!!!) darum, bestimmten Personen/Firmen Vorteil zu verschaffen, aber warum nicht von deren Erfahrung partizipieren, vor allem wenn Verfahren nicht geschützt sind und entsprechende „Zufallsentdecker“ zum Erfahrungsaustausch bereit sind.

l.     Bitte teilen Sie mir im Detail mit, welche Untersuchungen bei den Testversuchen beabsichtigt sind bzw. durchgeführt werden.

9.      Wenn Untersuchungen wie z. B. die oben unter „7. Detailfragen“ genannten durchgeführt werden, sind dazu jeweils(!) Kontroll-/Vergleichsuntersuchungen mit normaler Gülle vorgesehen?

10.   Über welchen Zeitraum sollen diese Testversuche erfolgen? Gibt es dazu einen Zeit- bzw. Projektplan?

11.   Bis wann wird mit Ergebnissen zu rechnen sein?

12.   Wie hoch ist das dafür veranschlagte Budget bzw. mit welchen Kosten verursachen diese Testversuche?

13.   Besteht die zumindest Möglichkeit, dass wenn diese Testversuche die (berechtigten) Annahmen bestätigen, dass „milchsauer veredelte“ Gülle auch mit bisheriger(!) Ausbringtechnik zu einer deutlichen Reduktion der Ammoniakbelastungen (Luft) und Nitratbelastung (Grundwasser) führt (mind. gleichwertig mit Niederausbringtechnik und normaler Gülle), Landwirte die so eine Gülle „produzieren“ und einsetzen, von der Pflicht zur (teuren) „Niederausbringtechnik“ befreit werden können? (Siehe dazu auch den Entwurf der neuen Düngeverordnung vom Oktober 2016, mit weitreichendem Spielraum für die einzelnen Bundesländer für eigene „Sonderregelungen“ solange die EU-Vorgaben eingehalten werden.)

 

Eine zeitnahe Beantwortung der Fragen meiner Presseanfrage, bis jedoch spätestens Freitag, 20.01.2017, wäre sehr wünschenswert.

 

Informatives Intermezzo

In meinen Schreiben an Landwirtschaftsminister (BW) PETER HAUK (CDU) vom 21. Juli 2016 und Ministerpräsident (BW) Winfried Kretschmann vom 27. Juli 2017 verwies ich explizit auf die extreme Voreingenommen- und Befangenheit von Frau Dr. Pfleiderer vom MLR und Prof. Dr. Elsässer, Leiter der LAZBW in Aulendorf und empfahl ausdrücklich die Uni-Hohenheim mit der Projektleitung, vorzugsweise Dominik Wüst, den ich als kompetenten Fachmann für so ein Projekt recherchierte und der mich im Zuge einiger Gespräche nachhaltig von seiner Kompetenz und geistigen Offenheit überzeugte.

 

Unabhängig von meiner Presseanfrage vom 12. Januar 2017 an das MLR ergaben Recherche-Hinweise, dass die Uni-Hohenheim zumindest mit bei diesem Forschungsprojekt mit beteiligt ist, daher sendete ich am 17. Januar eine Presseanfrage* mit ähnlichen Fragen wie oben, an die Pressestelle der Uni Hohenheim (Ansicht der vollständigen Presseanfrage vom 17.01.2017) und erhielt noch am selben Tag zur Rückantwort (Ansicht der vollständigen Rückantwort vom 17.01.2017), ich solle mich zwecks Antworten an Herrn Dr. Öchsner wenden.

Leider war der Mann nur schwer erreichbar und erst am 26. Januar 2017 erhielt ich von per Email mit geteilt:

"... das von Ihnen genannte Projekt wird nicht an unserem Institut bearbeitet und ich habe keine Informationen darüber. Ich habe Ihre Mail an Herrn PD. Dr. Kurt Möller weiter geleitet. Könnte sein, dass er verantwortlich für das Projekt ist. Möglicherweise gibt es ein solches Projekt nicht in Hohenheim."

(Ansicht der vollständigen Rückantwort vom 26.01.2017)

Dr. Möller gab mir zwar generell interessante Informationen, wusste aber von diesem Forschungsprojekt ebenfalls nichts und empfahl mir mich ans MLR zu wenden.

 

Ich war gelinde gesagt, etwas irritiert, denn ich wusste "inoffiziell", dass Dominik Wüst und Prof. Dr. Andrea Kruse bei diesem Projekt beteiligt sind, erhielt von denen keine Antworten bzw. wurde mir von Frau Prof. Dr. Andrea Kruse mitgeteilt, dass sie von nichts wüsste, aber mal intern nachfrägt und mich informiert.

 

Am 2. Februar 2017 gelang es mir nach vielen versuchen Dominik Wüst von der Uni-Hohenheim zu sprechen. Das Gespräch war sehr enttäuschend (vor allem in Rückblick auf unsere sehr offenen Gespräche im Juli 2016) und SEHR von seiner Zurückhaltung geprägt. Zumindest erhielt ich von ihm eine erste offizielle Bestätigung, dass er und Frau Prof. Dr. Andrea Kruse doch mit in dem Forschungsprojekt beteiligt sind (obwohl paar Tage vorher Frau Prof. Dr. Kruse davon überhaupt nichts wusste - seltsam, oder?).

Am selben Tag sendete ich Dominik Wüst noch meine Fragen (Ansicht der vollständigen Presseanfrage vom 2.02.2017).

Ebenfalls am 2. Februar 2017 sendete ich eine Aufforderung an die Pressestelle des MLR (BW), meine Presseanfragen vom 4. und 12. Januar 2017 endlich zu beantworten. Dabei musste ich die Pressestelle ausdrücklich auf eine Stelle im Pressegesetz hinweisen: „Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe. Die Behörden sind nach Maßgabe der Länderpressegesetze verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen.“

 (Ansicht der vollständigen Presseanfrage vom 2.02.2017).

 

Am 4. Februar 2017 erhalte ich erstmalig zumindest teilweise Antworten von der Pressestelle des MLR.

Entscheidende Aussage hierin, ist ein erster Hinweis hinsichtlich der Intention der Versuche, nämlich, dass Alternativen zur bedingungslosen Pflicht der bodennahen Ausbringung von Gülle durchaus möglich sind - wenn Ammoniakemissionen mindestens gleichwertig reduziert werden - und wenn wie bei mikrobieller Gülleveredelung (fast) kein Ammoniak mehr in der Gülle drin ist, dann kann ja auch keiner bei der Ausbringung emittiert werden.

 

Allerdings offenbaren sich hier schon die ersten "Halbwahrheiten", nämlich, dass entsprechende Versuche schon im Sommer 2016 beauftragt wurden. DAS ist nur sehr schwer nachvollziehbar, denn damit stellt sich die Frage, warum man mich darüber nicht im Sommer 2016 informiert hat - dann hätte ich mir viel Arbeit bzw. meine "Interventionen" bei Bundesministerien und EU-Agrarausschuss-Abgeordneten sparen können.

 

Nun waren mit der obigen Email immer noch wichtige Fragen offen, um deren Beantwortung ich am 5. Februar 2017 bat. (Ansicht der vollständigen Presseanfrage vom 5.02.2017)

 

13. Februar 2017:  Man muss sich das mal vorstellen, seit 5 Wochen bitte und bettel ich um Informationen. man drückt sich wo man nur kann, liefert nur Stück für Stück und das nur unter massivsten Einsatz meinerseits. Diese Dokumentation ist nur ein Auszug! Unzählige Telefonate und weitere Schreiben sind hier nicht genannt. Ich war echt sauer und bat erneut in einer Presseanfrage um Antworten zu meinen bereits gestellten Fragen siehe oben. (Ansicht der vollständigen Presseanfrage vom 13.02.2017)

 

 

Am 16. Februar 2017, 10:20 Uhr wurde mir der Erhalt beider Presseanfragen per Email bestätigt UND ...

 

... ich wurde hier in aller Deutlichkeit "abgewiegelt". Statt Antworten auf meine Presseanfrage wurde mir auf gut deutsch gesagt, dass ich keine weiteren Informationen zu dieser Sache erhalte "...  Bitte betrachten Sie diese Antwort als abschließend. Wir werden uns derzeit nicht weiter zu der Angelegenheit äußern."

Das habe sogar ich kapiert.

Anmerkung: 

Warum man mir diese Informationen vorenthielt zeigt sich noch im weiteren Verlauf (wenn ich da schon gewusst hätte, wer wirklich mit der Projektleitung beauftragt wurde, hätte ich selbstverständlich schon zu diesem Zeitpunkt sofort "interveniert" - das wollte man natürlich beim MLR nicht).

 

Aber nicht umsonst lautet die Adresse meiner Internetseite www.nachhaltig-nachhaltig.de, denn wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht nur nachhaltig "bin" sondern nachhaltig nachhaltig, sprich, so schnell gebe ich nicht auf.

12:44 Uhr:  Ich lasse nicht locker und bitte erneut um Antworten.

 

Um 14:27 Uhr erhalte ich folgende Antwort:

Das ist wieder eindeutig, trotzdem lasse ich mich damit nicht abwimmeln und schreibe um

15:46 Uhr erneut:

 

Um 18:03 Uhr schreibt die Pressestelleleiterin, Isabel Kling

Dieses Schreiben offenbart die Situation. Wieder wird abgewiegelt, so getan als ob alle meine Fragen beantwortet wären, versucht sich selbst ein korrektes Verhalten zu bescheinigen und redet schön was nicht schön ist. Seit Wochen werde ich hingehalten, von "Pontius zu Pilatus" geschickt und wieder zurück. namhafte Mitarbeiter der Uni-Hohenheim verstricken sich in Widersprüche und Halbwahrheiten ... - WAS SOLL DAS? Das kann ich so nicht stehen lassen und ...

18:53 Uhr  In meiner Antwort widerspreche ich in aller Deutlichkeit, beschwere mich über die "Geheimniskrämerei" und verlange nochmals Antworten auf meine Fragen. (Ansicht der vollständigen Presseanfrage vom 16.02.2017, 18:53)

 

17. Februar 2017:  Wieder erhalte ich keine Antwort und so schreibe ich erneut an das MLR und FORDERE Antworten auf meine Fragen:

... und, es ist mir ehrlich zuwider, muss schon richtig DROHEN:

Zur Ansicht des vollständigen Schreibens, den Auszug anklicken.

 

20. Februar 2017:  Es geschehen "Zeichen und Wunder", aber ich erhalte von Frau Kling, der Leiterin der Pressestelle des MLR Antworten auf meine Fragen - nicht auf alle, aber mal die wichtigsten:

Nochmal in aller Deutlichkeit:

 

1. 

Diese Aussage ist vorsätzlich FALSCH und damit eine klare Lüge, denn wie sich weiter unten ERWEIST wurde eben NICHT die Uni Hohenheim beauftragt SONDERN die LAZBW in Aulendorf mit Prof. Dr. Elsässer als Projektleiter.

 

2. 

Ds ist in so weit interessant, weil damit klar ist, dass die Versuche KEINER finanziellen Beschränkung unterliegen und damit wichtige Rahmenbedingungen für eine wissenschaftlich korrekte Untersuchung und Vorgehensweise gegeben sind.

 

3. 

Das ist wichtig, weil diesbezüglich weltweit noch NIE entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen stattfanden und die Ergebnisse dieser Untersuchungen damit eine sehr weitläufige Bedeutung erhalten, weil alle anderen Bundesländer und viele weitere Staaten die selben Probleme mit bzw. durch Gülle haben und nach Lösungen suchen.

Um so wichtiger ist, dass diese Untersuchungen bezüglich der Wirksamkeit mikrobieller Gülleveredelungsverfahren zur Reduktion von Ammoniakemissionen, etc. bei der Ausbringung von Gülle, gewissenhaft und wissenschaftlich korrekt durchgeführt werden.

 

NUN, das waren ja schon mal paar Fakten, mit denen ich etwas anfangen konnte und so bat ich am

24. Februar 2017, unter Berufung auf die Mitteilung des MLR, dass die Uni-Hohenheim mit den Versuchen beauftragt wurde, Frau Prof. Dr. Andrea Kruse erneut um Informationen und Unterstützung.

(Ansicht der vollständigen Presseanfrage vom 24.02.2017)

Darauf antwortete sie:

Das macht mich natürlich noch neugieriger und ich bitte um Aufklärung:

UND DANN KAM LICHT in das Dunkel:

 

Deswegen dieses "Katz & Maus Spiel"!

In meinen Schreiben an Landwirtschaftsminister (BW) PETER HAUK (CDU) vom 21. Juli 2016 und Ministerpräsident (BW) Winfried Kretschmann vom 27. Juli 2017 verwies ich explizit auf die extreme Voreingenommen- und Befangenheit von Frau Dr. Pfleiderer vom MLR und Prof. Dr. Elsässer, Leiter der LAZBW in Aulendorf und empfahl ausdrücklich die Uni-Hohenheim mit der Projektleitung, vorzugsweise Dominik Wüst, den ich als kompetenten Fachmann für so ein Projekt recherchierte und der mich im Zuge einiger Gespräche nachhaltig von seiner Kompetenz und geistigen Offenheit überzeugte.

 

   Hätte man mir schon Anfang Januar mitgeteilt, wer in Wahrheit mit der Projektleitung beauftragt wurde - nämlich die LAZBW mit Prof. Dr. Elsässer als Projektleiter - ich hätte sicher mit allen Mitteln interveniert und das zu verhindern versucht.

Damit hat man im MLR den "Bock zum Gärtner" gemacht und irgendwie war klar, dass diese Versuche so oder so "in die Hose" gehen würden - weil seitens der verantwortlichen Projektleitung  gar kein Interesse an einer ehrlichen Erforschung lag sondern die Versuche dazu instrumentalisiert wurden, Vorurteile und persönliche Ansichten zu bestätigen - auf Kosten von Landwirten, Bürger/Steuerzahler und Umwelt.

 

Ich kann es nicht beweisen, aber die Dokumentation zeigt ganz deutlich, alle Beteiligte scheinen einen "Maulkorb" von "OBEN" erhalten zu haben.

Im Nachhinein, konnte ich Rückverfolgen, dass am 15. November 2016 von Dominik Wüst, im Auftrag von Prof. Dr. Andrea Kruse bei "AGROSTIM" Präparate zur Gülleveredelung bestellt wurden. Im Januar 2017 teilte mir Prof. Dr. Andrea Kruse noch mit, dass sie von nichts wüsste. (Ansicht der Faxbestellung bei Agrostim)

Aber KEIN VORWURF an die Beteiligten wie Uni-Hohenheim sondern eher Mitgefühl, weil gerade diese Kompetenzen keinen Einfluss auf die Projektplanung hatten und zu reinen Auftrags-Dienstleistern degradiert wurden - denen letztendlich eine wissenschaftlich UNKORREKTE Vorgehensweise diktiert wurde, die sie so realisieren mussten.

 

Zwischenbilanz zu diesem Abschnitt:

Man berücksichtige:  Diese Dokumentation ist ja nur ein Auszug. Viele Gespräche und weitere Schreiben sowie weiterführende Recherchen sind hier gar nicht mit dargestellt bzw. würden den umfang gänzlich sprengen.

Der eigentliche IRRSINN reflektiert sich darin:

Es geht doch nur um ein paar Antworten zu meine Fragen von Anfang Januar 2017! Jetzt schauen wir mal wie viel eigene Zeit (und damit auch Geld) die Pressestelle des MLR aufwendete, um mich abzuwiegeln.

Ein Bruchteil davon hätte gereicht, meine Fragen einfach nur ehrlich zu beantworten - und letztendlich erhielt ich ja auch Antworten, wenn auch nach 9 Wochen erst und auch wenn sie sich z. T. im Nachhinein als nachweislich FALSCH erwiesen.

WARUM?

Da ist da doch irgend etwas "faul".(?)

Es scheint seitens der politischen Entscheidungsträger, in diesem Fall Landwirtschafsminister (BW) PETER HAUK (CDU), KEIN wirkliches Interesse an einer EHRLICHEN und wissenschaftlich korrekten Untersuchung zu liegt - sondern eher das Bestreben, die Untersuchungen zur Bestätigung bestehender VORURTEILE und persönliche MEINUNGEN zu instrumentalisieren. 

 

Damit das nicht geschieht, sollten z. B. Journalisten die Möglichkeiten haben, die Untersuchungen redaktionell zu begleiten bzw. alle wichtigen Details zeitnah in Form von Pressemitteilungen zur Verfügung gestellt werden (wie bei anderen öffentlichkeits-relevanten Projekten) - und nicht erst wenn alles abgeschlossen ist.

 

Trotz alle dem, lässt sich nicht leugnen, dass auch etwas bewirkt wurde:

 

1.  Das MLR (BW) hat entschieden, dass verschiedene mikrobielle Verfahren zur Gülleveredelung auf ihre Wirksamkeit zur Reduktion der Ammoniakemissionen bei der Ausbringung wissenschaftlich untersucht werden.

 

2.  Die Versuche sind finanziell nicht limitiert. Damit bestehen optimale Rahmenbedingungen für eine gewissenhaft, verantwortungsvolle und wissenschaftlich korrekte Vorgehensweise.

 

3.  Sollte dieses Forschungsprojekt die Annahmen und Erfahrungen aus der praktischen Landwirtschaft bestätigen, dass durch mikrobielle Gülleveredelung die Ammoniakemissionen bei der Ausbringung von Gülle, mindestens so weit reduziert werden wie durch bodennahe Ausbringtechnik, dann können Landwirte, die diese Verfahren fachgerecht anwenden, von der Pflicht zur bodennahen Ausbringung BEFREIT werden bzw. diese Verfahren als Alternative zur bodennahen Ausbringung zugelassen werden!

 

 

 

3.  Projekt "OPtiGüll" oder was geschieht, wenn man den Bock zum Gärtner macht

 

Auch wenn ich mich wiederhole:

In meinen Schreiben an Landwirtschaftsminister (BW) PETER HAUK (CDU) vom 21. Juli 2016 und Ministerpräsident (BW) Winfried Kretschmann vom 27. Juli 2017 verwies ich explizit auf die extreme Voreingenommen- und Befangenheit von Frau Dr. Pfleiderer vom MLR und Prof. Dr. Elsässer, Leiter der LAZBW in Aulendorf und empfahl ausdrücklich die Uni-Hohenheim mit der Projektleitung, vorzugsweise Dominik Wüst, den ich als kompetenten Fachmann für so ein Projekt recherchierte und der mich im Zuge einiger Gespräche nachhaltig von seiner Kompetenz und geistigen Offenheit überzeugte. 

 

Nun, wie man der bisherigen Dokumentation entnehmen kann, wurde, entgegen meiner ausdrücklichen Empfehlungen, Prof. Dr. Elsässer von der LAZBW zum Projektleiter der Untersuchungen bestimmt.

 

Am 19. März 2017 sende ich also eine Presseanfrage an die LAZBW mit der Bitte um eine zeitnahe Beantwortung der beiliegenden Fragen. Auszug:

 

 

Am 28. März 2017 erhielt ich darauf und mehr eine Antwort von Prof. Dr. Elsässer (die sich gewaschen hat ;-)) mit vielen Informationen und umfangreichen Begründung, warum man mir meine Fragen nicht beantwortet - aber wieder keine klaren Antworten, sondern nur den Hinweis, dass ich erst nach Abschluss aller Untersuchungen, ohne weitere Details im Vorfeld, weitere Informationen erhalten werden.

   Zudem lässt er deutlich erkennen, dass er hinsichtlich meiner, auch öffentlich dokumentierten Hinweise auf seine Voreingenommenheit und Ungeeignetheit für den "Job" eines Projektleiters bei dieser Sache, nicht sehr "amused" war. - Aber was bleibt mir denn anderes übrig? Ich habe es ihm ja auch vorher persönlich im -Telefonat auch gesagt. Wer so argumentiert wie er und mikrobielle Gülleveredelung für Esoterik und Bauernfängerei hält, ist einfach NICHT als Projektleiter bei so einer wichtigen wissenschaftlichen Untersuchung geeignet.

   Aber jetzt war/ist Prof. Dr. Elsässer halt der Projektleiter und da komme ich halt auch nicht "drumherum".

Also schrieb ich ihm noch am selben Tag erneut und BETTELTE um Informationen.

Dieser Schriftwechsel steht HIER zur Ansicht als PDF zum Download zur Verfügung.

 

Intermezzo

Der April 2017 war erfüllt von weiteren Recherchen und Gespräche mit unterschiedlichsten Fachleuten, angesehener wissenschaftlichen Einrichtungen, ... aus den Bereichen Mikrobiologie, Bodenkunde, Mikroorganismen & Klärtechnik, Trinkwasserwerken und vielen weiteren um selber ein besseres Verständnis, aber auch Anhaltspunkte zu bekommen. Hinzu kam, dass ich zu diesem Zeitpunkt die Hoffnung hegte, dass vielleicht doch schon irgendwo wissenschaftliche(!) Ergebnisse zur mikrobiellen Gülleveredelung existieren - was sich aber leider NICHT bestätigte.

   Aber dabei entdeckte ich u. a. auch Prof. Dr. Konrad Steiner von der HBLA-Ursprung in Österreich. 

Er begleitete wissenschaftlich Gülleveredelungsversuche mit reiner Pflanzenkohle. Dabei wurde festgestellt, dass der Mais bis zu 7 % mehr Ertrag brachte und vor allem erste olfaktorische Wahrnehmungen der Beteiligten, bei der Ausbringung der Gülle, eine durchschnittlich 70 %ige Geruchsreduktion festgestellt - der stechende Geruch von Ammoniak war fast gar nicht mehr wahrnehmbar. Weiter Infos dazu sind HIER. Leider unterliegen die Details noch der Verschwiegenheit, weil sie Teil einer Bachelor-Arbeit sind.

Er hat auch schon mit Hefen aus Brauereien experimentiert und auch da ermutigende Ergebnisse u. a. auch da eine deutliche Reduktion der Geruchs- und insbesondere Ammoniakemissionen beobachtet.

Das sind zwar "nur" erste Indizien, aber sie zeigen ganz deutlich eine Tendenz, nämlich das gezielte mikrobielle Einflussnahme auf Gülle möglich ist und dabei Gestank und Ammoniakemissionen deutlich reduziert werden können.

   Eines hat sich jedoch klar erwiesen:  Alle von mir kontaktierten Wissenschaftler wie Mikrobiologen, etc. sehen eine HOHE Wahrscheinlichkeit (sind sich z. T. gewiss), dass Mikroorganismen existieren die in der Lage sind Gülle so umzuwandeln, dass sie bei der Ausbringung (fast) keinen Ammoniak mehr emittiert UND auch für Pflanzen und Bodenorganismen verträglicher ist.

MAN FINDET, WENN MAN NUR RICHTIG SUCHT bzw. die richtigen Fragen stellt. 

 

Am 2. Mai 2017 erhalte ich eine Email mit einer Pressemitteilung der LAZBW.

Ich war überrascht. - NICHT über das Ergebnis sondern, dass ich überhaupt mit informiert wurde.

Das Ergebnis der Untersuchungen beweis, leider muss ich sagen:  wie erwartet, dass die in der Landwirtschaft seit z. T. erfolgreich praktizierte Verfahren der mikrobiellen Gülleveredelung KEINE Reduktion der Geruchs- und Ammoniakemissionen ergaben, sich also bei diesen Versuchen als UNWIRKSAM erwiesen.

Download der vollständigen Pressemeldung der LAZBW als PDF. 

 

Natürlich war ich gespannt wie ein "Flitzebogen" und wollte gerne mehr dazu wissen - weil eines war mir klar:  Irgendwas hat da jemand schwer "versemmelt", denn gerade die sich als UNWIRKSAM erwiesenen Verfahren werden eben seit langer Zeit, mit genau diesem Zweck ERFOLGREICH in der Landwirtschaft eingesetzt - und ich (und viele andere) habe(n) deutliche Reduktionen festgestellt, zwar "nur" per Nase, aber so viele Nasen irren sich nicht.

Ich will ja nichts vorwegnehmen, aber es passt so schön an dieser Stelle, Prof. Dr. Elsässer hat laut eigener Aussage bis heute noch NIE eine mikrobiell fachgerecht veredelte Gülle selber gerochen, geschweige diese analysiert! ... Und so jemand, der sich zu eitel/stolz/... ist erstmal dahin zu gehen, wo es das gibt, was er im Labor ohne jegliche Anwendungsberatung aufwendig zu erbasteln versucht bzw. veranlasst. Aber mehr dazu und weiterem in meiner Stellungnahme zum "OPtiGüll"-Prüfbericht weiter unten bei Pos. 4.

 

Also sendete ich am 6. Mai 2017 eine neue Presseanfrage an die LAZBW:

 

 

Als ich darauf keine Lesebestätigung erhielt, habe ich am 8. Mai kurzerhand Prof. Dr. Elsässer direkt angerufen. Völlig überraschend bot er mir an den kompletten Prüfbericht mit ALLEN Details per Post zuzusenden, wenn ich ihm im Vorfeld per Email eine Verschwiegenheitserklärung dazu sende.

Ich war ehrlich überrascht, bedankte mich ausdrücklich und sendete ihm wenige Minuten nach diesem Gespräch die gewünschte Erklärung den Bericht vertraulich zu behandeln.

 

Kurz danach erhielt ich tatsächlich den vollständigen 42-seitigen "OPtiGüll" Prüfbericht.

Da ich selber nicht über die erforderlichen Kompetenzen verfüge, teilte ich diesen Bericht 3 sehr gut befreundeten Wissenschaftlern, deren Verschwiegenheit ich mich vergewisserte um mir beim Verstehen und Prüfen des Berichtes mit ihrer Kompetenz zu unterstützen.

Das ging eine Weile, aber kurz und gut: 

Die Analysen und Untersuchungen für sich selbst und auch die Gründlichkeit sind von vorzüglicher Qualität. Abgesehen von einer Ausnahme haben alle Beteiligten eine ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Allein die Vorgehensweise ist schlichtweg NICHT geeignet um bereits erfolgreich angewendete Verfahren der mikrobiellen Gülleveredelung auf ihre Wirksamkeit generell und vor allem hinsichtlich der Reduktion von Ammoniakemissionen bei der Ausbringung fachgerecht veredelter Gülle, zu prüfen.

 

Über Wochen hinweg folgte weitere Recherchen und Gespräche mit namhaften Wissenschaftlern denen ich die grundlegende Vorgehensweise vom Projekt "OPtiGüll" schilderte und um eine grundlegende Beurteilung bat.

JEDER Wissenschaftler bestätigte:

Wenn es ein Verfahren gibt, gleich welcher Art, von dem eine gewisse Wirkung behauptet wird und man möchte dies wissenschaftlich prüfen, dann muss man als ERSTES dorthin gehen und prüfen/Proben nehmen/... wo das Verfahren angeblich erfolgreich eingesetzt wird.

 

Das wurde im Rahmen vom Projekt "OPtiGÜLL" NIE gemacht!

 

Zwischenzeitlich setzte ich mich mit allen(!) Anbietern in Verbindung deren Verfahren und Produkte geprüft wurden. KEINER von den Beteiligten war über die Versuche informiert.

Dr. Piper (BioSiL) fiel aus allen Wolken, als er von mir erfuhr, dass sein Siliermittel zur mikrobiellen Gülleveredelung eingesetzt wurde bzw. in dieser Hinsicht geprüft wurde. Von seinem Unternehmen wird dies in keinster Weise zur Gülleveredelung angeboten oder beworben oder ähnlich.

   Herr Fischer, GF von "EM-Chiemgau", wusste ebenfalls nicht bescheid, konnte sich aber gut erinnern, das da was bei ihnen bestellt wurde, weil die Besteller trotz nachhaltiger Hinweise auf die Wichtigkeit einer (kostenfreien) Anwendungsberatung mit vor-Ort Situationsanalyse diese ausdrücklich ablehnten.

   Genau dasselbe war bei Agrar-Ing. Uwe Böhm von "Agrostim". Auch er hat explizit die kostenlose Vorort-Situationsanalyse und Anwendungsberatung für eine erfolgreiche Anwendung angeboten, aber auch bei ihm wurde dies abgelehnt.

D. h., die "Untersuchungen" im Rahmen vom Projekt "OPtiGüll" wurden OHNE JEGLICHE Grundlagen durchgeführt. Jahre an Entwicklungsarbeit und Erfahrung der Anbieter wurde von der verantwortlichen Projektleitung, Prof. Dr. Elsässer, bei der Projektplanung schlichtweg übergangen und ignoriert.

 

KOPIE aus dem geheimen "OPtiGüll"-Prüfbericht:

Diese Aussage im "OPtiGüll"-Prüfbericht ist belegbar UNWAHR! (Siehe dazu in meiner Stellungnahme:  "B5.  Reaktionen der Hersteller".)

 

Wenn jemand nicht weiß wie die Gewinnung von Wein funktioniert und die richtige Vorgehensweise NICHT kennt, dann wird der Betreffende auch mit der besten Reinzucht-Hefe und der besten Laborausrüstung keinen Erfolg haben. Das liegt dann aber nicht an der Reinzucht-Hefe sondern an der Unwissenheit des Betreffenden, wie was richtig gemacht wird. Da ist es einfach notwendig, VORHER mal bei einem erfahrenen Winzer mit gutem Wein vorbei zu schauen und zu gucken wie der es richtig macht.

 

Das darf man mir ruhig als Zeichen meiner Konsensbereitschaft anrechnen ...

Statt, wie die LAZBW gleich an die Öffentlichkeit zu gehen, bemühte ich mich im Zuge persönlicher Gespräche mit und Schreiben an den Projektleiter Prof. Dr. Elsässer um einen Konsens und bat um kleine Korrekturen und Ergänzungen unter Einbeziehung von Probeentnahmen und Analysen von veredelter Gülle und Rohgülle von und bei Landwirten, die diese Verfahren fachgerecht und erfolgreich einsetzen.

   Leider wurde das von Prof. Dr. Elsässer abgelehnt.

Daraufhin sendete ich meine Stellungnahme NICHT-ÖFFENTLICH zu Händen von Minister PETER HAUK (CDU) persönlich an die Pressestelle des MLR, in der Hoffnung, dass er SEINE Entscheidung FÜR eine EHRLICHE und korrekte wissenschaftliche Untersuchung der mikrobiellen Gülleveredelungsverfahren BESTÄTIGT, indem er meine Empfehlungen im Kapitel "OPtiGüll 2.0" inklusive Nachträge in meiner Stellungnahme, zumindest essentiell berücksichtigt.

 

4.  Meine Stellungnahme zum geheimen "OPtiGüll"-Prüfbericht mit Kritik, Resonanzen von Herstellern, Wissenschaft, ...

 

Eine kleine Indiskretion hinsichtlich des "OPtiGüll"-Prüfberichtes kann ich mir nicht verkneifen.

Zum einen werde ich namentlich in der Einleitung als "Hauptinitiator" vom Projekt OptiGüll" genannt:

 

und zum anderen hinsichtlich der Intention/Ziel/Zweck der Versuche:

 

 

Wichtiger Hinweis zu und Inhalt meiner Stellungnahme:

   Da ich im "OPtiGüll"-Prüfbericht namentlich als Haupt-Initiator des Projektes genannt werde (siehe weiter oben)und dieses Projekt, auf Grund vermeidbarer FEHLER durch Nichtberücksichtigung meiner Empfehlung, "voll in die Hosen" ging, erlaube ich mir eine umfassende Stellungnahme.

   Diese Stellungnahme enthält nicht nur Kritik am Projekt, Reaktionen von Anbietern mikrobieller Gülleveredelungsverfahren und Reaktionen von Wissenschaftlern SONDERN auch ein Projektkonzept mit einer wissenschaftlich KORREKTEN Vorgehensweise!

   Und nicht nur das, ich habe mir die Arbeit gemacht und gemeinsam mich, mit Hilfe der Anbietern von mikrobiellen Gülleveredelungsverfahren, mit Landwirte die diese Verfahren erfolgreich einsetzen, in Verbindung gesetzt, deren Bereitschaft für Probeentnahmen von veredelter Gülle eingeholt und so weit wie möglich alles vorbereitet, um zeitnah erste Untersuchungen erfolgreich veredelter Gülle zu ermöglichen.

Dies entspräche der "Phase 1" meines Projektkonzepts für "OPtiGüll 2.0".

 

Einfacher geht es fast nicht:

8 Landwirte in Baden-Württemberg mit Rinder/Milchvieh- bzw. Schweinegülle wobei 3* etablierte, unterschiedliche mikrobielle Gülleveredelungsverfahren verschiedener Anbieter Anwendung finden, stünden bereit. Termin zur Probeentnahme von Rohgülle und veredelter Gülle vereinbaren, analysieren (ähnlich wie bei "OPtiGüll" bisher) und noch dieses Jahr wüssten wir Bescheid, in wie weit diese Verfahren geeignet sind Ammoniakemissionen bei der Ausbringung zu reduzieren.

DENN, wenn sich da keine Reduktionen erweisen, dann taugen die Verfahren dafür wirklich nicht.

   Aber wenn diese ersten Analysen, die Annahmen bestätigen und die Ammoniakemissionen deutlich reduziert werden, dann könnte man zeitnah zu "Phase 2" übergehen und in Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben von Landwirtschaftsschulen und Ausbildungsbetrieben, die Ergebnisse erfolgreich unter landwirtschaftlichen Realbedingungen zu reproduzieren, UND wissenschaftlich zu dokumentieren und begleiten. Parallel zu "Phase 1" und "Phase 2" bietet sich an, die Auswirkungen veredelter Gülle im Vergleich zu unbehandelter Gülle auf Pflanzen (Feldfrüchte, Getreide, etc.) zu beobachten und gemeinsam mit "BIOINVENT" auch gleich die Wirkung auf Mikroorganismen im Boden.

   DANN erst macht es wirklich Sinn, diese Verfahren im Labor zu simulieren ("Phase 3") und genauer zu analysieren (was passiert da).  

ÜBRIGENS:  ALLE 3 Verfahren ("EM", "Agrostim" und "JBS") werden seit vielen Jahren auch erfolgreich IN Stallungen zur Reduktion der Geruchs- und vor allem Ammoniakemissionen eingesetzt und können bei 3 der 8 o. g. Landwirte ebenfalls mit untersucht werden.

 

   Im Zuge meiner Recherchen entdeckte ich durch Zufall im Juli/August 2017, ein weiteres Verfahren zur mikrobiellen Gülleveredelung von JBS. JBS ist ein landwirtschaftliches Handelsunternehmen und seit fast 90 Jahren auf dem Markt = seriös und etabliert.

   Seit 3 Jahren bietet JBS ein Gülleveredelungverahren, basierend auf Mikroorganismen, produziert von einem multinationalen Konzern für Mikroorganismen in Ernährung und Landwirtschaft. Diese Kulturen sind DEFINIERT. Das Verfahren wurde ursprünglich für die USA entwickelt und ist dort seit vielen Jahren erfolgreich zur Reduktion der Geruchs- und Ammoniakemissionen IN Stallungen und in Gülle im Einsatz. Der "Impfeinsatz" liegt bei diesem Verfahren bei 4 Gramm pro Kubikmeter Gülle.

 

Das brachte mich auf eine Idee und ich recherchierte wieder und fand!

Es ist ja alles eine Frage des Blickwinkels und so habe ich BIOTECHNOLOGIE-Unternehmen in Deutschland gesucht, die MIKROORGANISMEN selektieren, analysieren und ggf. sogar neue, Mikroorganismen mit definierten Eigenschaften "konstruieren". Knapp 10 Stück entdeckte ich und sprach mit ihnen. 5 davon bieten ihre Dienste nur unter dem Vorbehalt, dass die Vermarktungsrechte bei ihnen liegen (= uninteressant) und 5 boten ihre Dienste, bei denen die Rechte an den Mikroorganismen dem Auftraggeber gehören. Mit diesen letztgenannten 5 Unternehmen unterhielt ich mich intensiver, schilderte die Situation (Gülle -> Mikroorganismen zur Reduktion der Ammoniakemissionen UND zur Reduktion der Nitratbelastungen im Grundwasser).

ERGEBNIS:  Alle 5 Unternehmen meinten, dass wenn mikrobiell erfolgreich veredelte Gülle zur Verfügung steht und ggf. auch die "Impfstoffe", sei es KEIN Problem, innerhalb von 12-18 Monaten, die aktiven Mikroorganismen (Bakterien, Hefen und ggf. Symbiosen) zu analysieren, definieren, ggf. sogar optimieren und in standardisierbarer Reinkultur herzustellen. Die Kostenschätzungen dafür liegen zwischen 100.000 und 150.000 €.

Selbst wenn KEINE veredelte Gülle und KEINE Impfstoffe zur Verfügung stünden, sind sich alle Unternehmen gewiss, dass es diese Mikroorganismen bereits gibt und das sie die zu diesem Preis und Zeitrahmen ebenfalls finden würden.

 

All diese Informationen habe ich Landwirtschaftsminister PETER HAUK (CDU) und seinem Ministerium zur Verfügung gestellt, Presseanfragen dazu mit beigefügt und um eine zeitnahe Stellungnahme gebeten.

Auf meine letzten Schreiben erhielt ich (wieder einmal) nicht einmal eine Lesebestätigung.

 

 

4. August 2017:  Email an Landwirtschaftsminister (BW) PETER HAUK (CDU) mit meiner ersten Stellungnahme und Presseanfrage (im Anhang)

 

Presseanfrage und Appell aus meiner Stellungnahme vom 4. August 2017:

 

 

 

Am 14. August 2017 sendete ich Landwirtschaftsminister (BW) PETER HAUK (CDU)  einen wichtigen (vertraulichen) Nachtrag zu meiner Stellungnahme, mit Ergänzung bezüglich

  1. "JBS" (siehe weiter oben)

  2. der Integration eines besonderen landwirtschaftlichen Betriebs (Manfred Epp) für Analysen aller Art (Gülle, Emissionen im Stall, Pflanzen, Böden, ...) der auch Partnerbetrieb vom Projekt BIOINVENT der Uni Hohenheim ist.

  3. Empfehlung die Projektleitung von BIOINVENT, Frau Dr. Zimmermann, mit der begleitenden Untersuchung hinsichtlich der Auswirkung von normaler Gülle und mikrobiell erfolgreich veredelter Gülle auf die pflanzenfreundlichen Mikroorganismen im Boden.

  4. Empfehlung einer Kooperation mit der HAFL Schweiz, Spezialisten für Ammoniakmessungen bei der Ausbringung von Gülle

  5. Weitere Gründe für eine Realisierung von "OPtiGüll 2.0"

  6. eine laiengerechte Grundsatzinformation zur mikrobiellen Gülleveredelung zum besseren Verständnis

  7. Weitere Presseanfragen

  8. Warum Frau Dr. Pfleiderer und Herr Prof. Dr. Elsässer NICHT mit diesem Projekt zu tun haben sollten.

Pressefragen:

 

 

Am 24. August 2017 informierte ich Landwirtschaftsminister (BW) PETER HAUK (CDU) über meine Idee und erste Aktivitäten hinsichtlich BIOTECHNOLOGIEUNTERNEHMEN Download als PDF-Datei

 

Am 7. September 2017 sendete ich Landwirtschaftsminister (BW) PETER HAUK (CDU) die Antworten der von mir kontaktierten BIOTECHNOLOGIEUNTERNEHMEN mit einem nochmaligen Appell sich in dieser Sache angemessen zu engagieren. Download des vollständigen Schreibens als PDF-Datei.

Auszug aus diesem Schreiben:

 

Download der vollständigen Antwort von BIO-PROTECT.

Download der vollständigen Antwort von PHYTOWELT.

Leider erhielt ich für diese Schreiben nicht einmal eine Lesebestätigung

 

Am 12. September 2017 sendete ich Landwirtschaftsminister (BW) PETER HAUK (CDU) eine weitere Stellungnahme vom "Institut für Bioanalytik, Umwelt-Toxikologie und Biotechnologie Halle"

Download der vollständigen Stellungnahme vom "Institut für Bioanalytik, Umwelt-Toxikologie und Biotechnologie Halle" als PDF-Datei.

 

Da ich wieder keine Lesebestätigung erhielt, habe ich am 14. September nachgehakt und erneut um Antworten gebeten:

 

 

Es folgten weiter kurze Schreiben mit Hinweise auf die Zeitfenster zur Probeentnahme erfolgreich mikrobiell veredelter Gülle, die letzte heute, 21. September 2017 MIT erneuter Bitte meine Presseanfragen zu beantworten und einer Stellungnahme zu meinen Vorschlägen.

 

 

Bis heute, 21 September erhielt ich von PETER HAUK (CDU) keine Antworten auf meine Presseanfragen von Anfang August 2017 und keine Stellungnahme zu meinen nachgetragenen Vorschlägen.

 

Siehe im weiteren dazu auch weiter unten:  Dokumentation meiner Aktivitäten ab 21. September 2017 und 8.11.2017:  Letzter Konsens-Versuch:  Persönliches Schreiben an Herrn Minister Hauk über seine persönliche Assistentin Rosemarie Frey.

Wenn Minister HAUK (CDU) DARAUF nicht reagiert, muss ich eben andere Wege beschreiten ... :-)

 

Download meiner STELLUNGNAHME mit Nachträgen inklusiv Projektkonzept für `OPtiGüll 2.0´

 

 

 

 

5.  Projektkonzept:  "OPtiGüll 2.0"

 

Erscheint demnächst an dieser Stelle

Bis dahin ist mein Projektkonzept für "OPtiGüll 2.0"  in meiner Stellungnahme weiter oben mit Nachträgen beschrieben.

 

6.  Ergänzende Stellungnahmen von Biotechnologieunternehmen

 

Download der vollständigen Antwort von BIO-PROTECT.

Download der vollständigen Antwort von PHYTOWELT.

 

 

Weiteres erscheint demnächst an dieser Stelle

 

7.  Reaktionen seitens Landwirtschaftsminister (BW) PETER HAUK (CDU) und des MLR

 

KEINE

(Stand. 21.09.2017)

 

8.  FAZIT

 

Die mikrobiologische milchsaure Gülleveredelung hat, wie die jahrzehntelange Erfahrungen aus der Landwirtschaft belegen, das Potential, die vielen großen Probleme durch Gülle, mit einem im Vergleich zu sonstigen Alternativen viel geringerem und umweltverträglicheren Aufwand deutlich zu reduzieren.

  1. Deutliche Reduktion Ammoniak- und sonstigen Geruchsemissionen bei der nicht-bodennahen Ausbringung (wenn fast kein Ammoniak mehr in der Gülle drin ist, kann auch kein Ammoniak emittiert werden) UND INNERHALB von Stallungen = Deutliche Reduktion der Tote und Erkrankten durch Feinstaub aus Gülle (derzeit ca. 15.000 pro Jahr) UND deutlich bessere Tiergesundheit durch bessere Luft in den Ställen UND deutlich geringere Belastung von Anwohnern durch den Gestank regulärer Gülle.

  2. Deutliche Reduktion der Nitratbelastungen etc. im Grundwasser (siehe weiter unten)

  3. Reduktion der Pflanzenschutzmittel (siehe weiter unten)

  4. Reduktion der Pflanzenpflege(siehe weiter unten)

  5. Geringere Bodenverdichtung (bodennahe Ausbringtechnik bringt eine zusätzliche Belastung von bis zu 1.200 kg plus entsprechend schweren Traktor)

  6. Höhere Biodiversität IN den Böden (wie wichtig das ist zeigt u. a. auch das Projekt "BIOINVENT")

  7. ...

Allein die derzeitigen Maßnahmen zur Reduktion der Feinstaubemissionen aus dem Verkehr kosten viele Millionen Euro. Der Feinstaub aus dem Ammoniak der Gülle verursacht mehr als doppelt so viele Tote und Erkrankungen jährlich wie durch den Verkehr - da wird aber NICHTS getan, außer die Landwirte zu SINNLOSE Investitionen und ÄUSSERST GEFÄHRLICHE Maßnahmen zu ZWINGEN. Der "Spaß" kostet nur die Landwirte in den nächsten 3 Jahren 150-180 Millionen Euro (laut Schätzungen in der neuen Düngeverordnung!) und die laufenden Kosten für die Verwaltung etc. liegen bei jährlich 30-50 Millionen Euro.

HINZU kommen die bisher NICHT berücksichtigten Kosten und Maßnahmen zur "Kompensation" der Nitratbelastungen, etc. im Trinkwasser. Auch nicht billig.

 

Es würde keine 500.000 Euro kosten, die bisher praktizierten Verfahren der mikrobiologischen Gülleveredelung wissenschaftlich zu analysieren, die "aktiven" Mikroorganismen zu definieren und zu reproduzieren UND in eine marktfähige, für Landwirte gut finanzierbare und leicht anwendbare Form zu bekommen. Das ist alles sauber recherchiert (siehe weiter oben).

 

Statt dessen wurde der "Bock zum Gärtner" gemacht und durch eine wissenschaftlich unkorrekte Vorgehensweise ein FASCHES URTEIL getroffen.

Das damit die wahrscheinlich BESTE LÖSUNG auf diese Weise "ausgeschalten" wird ist NICHT NACHVOLLZIEHBAR.

 

Weiteres folgt demnächst.

 

 

 

 

 

Hinweis

Die wichtigste Information, dass Ergebnis der Studie „OPtiGüll“ vom MLR bzw. LAZBW darf ich nicht weitergeben und von unabhängigen Fachleuten und wissenschaftlichen Einrichtungen offiziell(!) prüfen lassen, weil ich aus „guten Gründen*“ Verschwiegenheit gegenüber LAZBW und MLR zusichern musste.

   Auf Grund der dabei realisierten Geheimhaltung war eine Hinzuziehung erfahrener Anwender der Verfahren, die Kommunikation und der Erfahrungsaustausch mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, die Hinzuziehung von externen Kompetenzen, sowie entsprechende Kooperationen mit anderen wissenschaftlichen Projekten wie BIOINVENT (und weiteren) und eine tatsächlich ergebnisorientierte  wissenschaftlich korrekte Untersuchung von vorne herein ausgeschlossen. Erfahrungen aus ähnlichen Projekten wie mit Prof. Dr. Konrad Steiner von der HBLA-Ursprung in Österreich (siehe weiter oben) und weiteren wurden genauso wenig berücksichtigt, wie der Wissensaustausch und ggf. die Teil-Kooperation mit Biotechnologieunternehmen.

   Diese Geheimhaltung ist, in Anbetracht der Wichtigkeit des Projektes und der sehr wahrscheinlichen sehr umfassend Lösungen hinsichtlich fast aller Problem mit/durch Gülle, NICHT gerechtfertigt.

   Auch wenn die Autoren der Studie ein gewisses Copyright haben, dann darf man nicht vergessen, dass diese Studie mit ÖFFENTLICHEN Geldern finanziert wurde.

   Der Bürger war/ist der Auftraggeber und hat damit auch ein Recht zu erfahren, was mit seinem Geld geschieht bzw. welche Maßnahmen beschlossen und welche Ergebnisse wie erzielt werden.


9.  Mikrobiologische Gülleveredelung -

Zusammenfassung, Erfahrungen aus der Landwirtschaft, ..., Ansprechpartner & Kontaktdaten

 

Biologische Gülleveredelung – Laiengerechte Grundsatzinformationen zum besseren Verständnis
Was nun kommt ist nicht wissenschaftlich korrekt formuliert, aber es hilft auch dem Außenstehenden das Prinzip der mikrobiellen Gülleveredelung und die Unterschiede bei den verschiedenen Verfahren zu verstehen. Diese einfache Zusammenfassung entspricht der Gesamtaussage aller von mir kontaktierten ‚Fachleute und wissenschaftlichen Einrichtungen.
Die in entsprechende Lagerbehälter laufende Rohgülle beinhaltet eine große Menge an verschiedensten Mikroorganismen – ist also nicht „jungfräulich“/keimfrei. Einige der dabei ablaufenden Prozesse führen zu unerwünschten Ergebnissen bzw. machen die Gülle zum Problemfall. Obgleich Gülle sehr verschieden ist, kann man aber doch sagen, dass eine große Gemeinsamkeit bei der Grundzusammensetzung von Gülle und den Mikroorganismen vorliegt. Die Zugabe von Pflanzenkohle zur Gülle kurz vor der Ausbringung (ohne weiteres) findet eine physikalisch-chemische Reaktion statt, die Ammoniak- und weitere Geruchsemissionen bei der Ausbringung deutlich reduziert. (Siehe: http://hbla.ursprung.at/web/index.php/10-startseite/405-feldversuch2016.html
Wird das Milieu der Gülle verändert, verändern sich Lebensräume und damit auch die Lebensraumbewohner bzw. können NEUE Mikroorganismen (z. B. bestimmte Milchsäurebakterien) eine entsprechende Dominanz entwickeln und die Gülle „umwandeln“ bzw. die darin enthaltenen Stoffe für Pflanzen und Bodenleben verträglicher binden, verwerten, … (z. B. die zur Bildung von Ammonium/Ammoniak notwendigen Aminosäuren wegfressen und anderweitig binden).


Eine für z. B. für spezielle Milchsäurebakterien günstige Milieuveränderung kann bewirkt werden durch …

  1. … die Zugabe von Pflanzenkohle und saures „Urgesteinsmehl“ + Mikroorganismen wie z. B. „EM“
    ODER, und das erscheint hinsichtlich Materialeinsatz (1:5.000), einfacher Anwendung und Wirkkonzept „origineller“, weil hier keine „Reaktionsstoffe“ wie Pflanzenkohle und spezielle Gesteinsmehle benötigt werden (wobei diese natürlich noch zusätzlich bodenverbessernden Mehrwert mit sich bringen):

  2. … durch Zugabe von speziellen Hefen als Wegbereiter für ebenfalls zuzugebende spezielle Milchsäurebakterien. Diese Hefen und Milchsäurebakterien stehen in symbiotischer Beziehung.
    Hierzu muss man sich mal vorstellen, die Gülle voll mit Milliarden von bereits vorhandenen und z. T. etablierten Mikroorganismen und jetzt kommt nur ganz wenig „Impfstoff“ und die darin enthaltenen Kulturen müssen gegen alle vorhandenen, die Gülle erobern, anpassen und neu besetzen. Das erfordert „Kampftruppen“ und eben dazu sind Hefen bestens geeignet. Als Pilzwesen können Hefen gezielt chemische Waffen (Mykotoxine) gegen Fressfeinde und Nahrungskonkurrenten bilden, verfügen Ab- und Umbaufähigkeiten von allen möglichen Aminosäuren und vielem mehr. Damit sind sie ein zuverlässiger „Soldat“ und Partner der Milchsäurebakterien, die sich alleine nicht durchsetzen könnten. Dieser Prozess kann durch minimale Zugaben von Huminsäuresalzen zusätzlich deutlich optimiert werden. Diese Verfahren werden von „Agrostim“ mit nicht-definierten Kulturen und von „JBS“ mit definierten Kulturen beschritten, wobei die Kooperation mit Hefen bei „JBS“ erst noch in der Erprobung befindet (statt Hefen kommen derzeit noch spezielle „Sporenträger“ für Mikroorganismen zur Milieuveränderung zum Einsatz).

 

 

Erfahrungen aus der Landwirtschaft

 

Alle 3 mikrobiologischen Verfahren der Gülleveredelung ("EM", "Agrostim" & "JBS") zeigen im Rahmen langjähriger landwirtschaftlicher Anwendung folgende Wirkungen, die aber bis heute noch NIE wissenschaftlich (korrekt) untersucht wurden:

  1. Deutlich geringere Geruchsemissionen einschl. Ammoniak, der Gülle INNERHALB von Stallungen und bei der nicht-bodennahen AUSBRINGUNG von Gülle.

  2. Deutlich besseres Pflanzenwachstum innerhalb von 5-10 Tagen

  3. Stärkung der Pflanzengesundheit = nur geringer Einsatz bis keine Pflanzenschutzmittel

  4. Viele pflanzenfreundliche Klein- und Kleinstlebewesen (Nützlinge)

  5. Gesundes vielseitiges und ausgwogenes Bodenleben (Bakterien, Pilze, ...) = Hohe Biodiversität

  6. Gleichmäßigere Düngung & Reduktion der Nitratbelastung:  Die mikrobiologisch milchsauer veredelte Gülle ist natürlich ein Nahrungsmittel für Pflanzen enthält aber nicht so viele Pflanzennährstoffe. Ein großer Teil der Gülle wird in für Boden-Mikroorganismen gut verwertbare Nahrung verwandelt, die dann von den Boden-Mikroorganismen langsam verwertet und über mehrere Wochen hinweg erst in Pflanzennahrung verwandelt wird. Die Gülle wird nahezu vollständig vom Bodenleben aufgenommen, gespeichert und langsam verwertet. Da die veredelte Gülle von vorneherein deutlich weniger "aktive" Stickstoffverbindungen aufweist (die werden später erst durch Boden-Mikroorganismen "hergestellt), wird dabei das Risiko der Ausspülung ins Grundwasser und damit auch die NITRAT-Belastung vom Grundwasser deutlich reduziert.

  7. Unterstützung bei der Reanimation toter Böden durch Ausbringung mikrobiologisch veredelter Gülle.

  8. Geringerer Düngeaufwand bei gleichem Ertrag

  9. Hinweis:  Bei dem dem mikrobiellen Gülleveredelungsverfahren "EM" wird durch den hohen Anteil an Pflanzenkohle und Urgesteinsmehl zusätzlich die Bodenqualität verbessert. Allerdings ist dieses Verfahren im Vergleich zu "Agrostim" und "JBS" deutlich aufwendiger und erfordert eine intensivere und kompetente Schulung.

 

Ergänzung

Das von Prof. Dr. Konrad Steiner (HBLA-Ursprung, Österreich) 2016 geprüfte Verfahren, bei dem Gülle NUR mit Pflanzenkohle versetzt und ausgebracht wurde, zeigt in Feldversuchen ebenso eine deutliche (70%ige) Geruchsreduktion, einschl. Ammoniak und ein deutlich besseres Pflanzenwachstum (bei Mais ca. 7% Ertragssteigerung).

 

 

 

 

 

 

10.  Dokumentation meiner weiteren Aktivitäten ab 21. September 2017

21. September 2017, (3 Tage vor der Bundestagswahl) Schreiben an Abgeordnete im Land- und Bundestag:

Da ich bisher, trotz mehrfacher Schreiben und Bitten an das MLR-BW, keinerlei Rückmeldung, geschweige denn Antworten und Stellungnahme auf meine Presseanfragen von Anfang August 2017 (siehe weiter oben) erhielt, schreibe ich eine Email an ALLE Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg und an ALLE Bundestagsabgeordneten mit Informationen zur Sache und Bitte um Rückmeldung und Unterstützung, dieses Thema im Land- bzw. Bundestag zu erörtern bzw. die Landes- bzw. Bundesregierung um verbindliche Stellungnahme und Antworten hierzu einzufordern. (Diese und weitere offensive Aktionen werden nach der Wahl weiter geführt.)

 

29. September 2017 Internationale Studie belegt die Unwirksamkeit bodennaher Ausbringung ...

... von Gülle zur Reduktion der Ammoniakemissionen in den letzten 20 Jahre in den Niederlanden. Download als PDF-Datei:  A volatile discourse – reviewing aspects of ammonia emissions, models and atmospheric concentrations in the Netherlands 2017 by J. C. H ANEKAMP, W. M. B RIGGS & M. C ROK, University College Roosevelt, Middelburg, the Netherlands, and Environmental Health Sciences, University of Massachusetts, Amherst, MA, USA

 

Ein, in der Sache engagierter, Bundestagsabgeordneter ruft mich an und berichtet mir über die Sinnlosigkeit der bodennahen Ausbringung zur Reduktion der Ammoniakemissionen bei der Ausbringung von Gülle am Beispiel Niederlande, wo die bodennahe Ausbringung seit über 20 Jahren eingesetzt wird. U. a. klagt er mir sein Leid, dass er nicht einmal innerhalb der eigenen(!) Fraktion (CDU) Gehör findet. Seine von ihm angebotenen Informationen und Studien zur Sache, werden dort schlichtweg ignoriert. Einige seiner Informationen, u. a. die o. g. Studie wurde mir von ihm zur Verfügung gestellt.

 

Anmerkung:

Diese Studie belegt, was viele Fachleute und Wissenschaftler, hinsichtlich der neuen deutschen Düngeverordnung und die darin beschlossene bedingungslose Pflicht zur bodennahen Ausbringung von Gülle, befürchten/prognostizieren/... - die Reduktion der Ammoniakemissionen bleibt bei Langzeitbeobachtungen von bodennaher Gülle-Ausbringung, weit hinter den Erwartungen zurück.

Damit mehr wird die UNSINNIGKEIT dieser Maßnahme bzw. die RATLOSIGKEIT politischer Entscheidungsträger OFFENSICHTLICH.

Auch hier, wie in der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik wurden rechtzeitige Untersuchungen und Maßnahmen einfach verschlafen bzw. FALSCH eingeschätzt.

HÖCHSTE ZEIT für lösungsorientierte Untersuchungen erfolgversprechender mikrobieller Gülleveredelungsverfahren (siehe mein Bemühen um eine wissenschaftlich korrekte Vorgehensweise am Beispiel `OPtiGüll 2.0´ weiter oben)! Diese Versuche kosten keine 500.000 € und können nachhaltig dazu beitragen VIELE Probleme (Ammoniakemissionen, 45 % der gesamten Feinstaubbelastung in Deutschland, Nitratbelastung etc. im Grund- und Trinkwasser, ...) mit Gülle entscheidend zu beheben - weltweit!

 

 

 

9. Oktober 2017:  Weiterleitung der o. g. Studie an das MLR in BW ...

... mit Bitte um eine Stellungnahme und Presseanfrage.

Darauf erhielt ich zwar eine Lesebestätigung aber immer noch keine Antworten auf meine bisherigen Presseanfragen, geschweige denn eine Stellungnahme zu meiner Stellungnahme zum "OPtiGüll"-Prüfbericht.

 

 

 

23. Oktober 2017:  Erneute BITTE um Beantwortung meiner Presseanfragen von August und September 2017:

Zum Download meiner Presseanfrage MIT Antwort vom MLR und dem Dialogverlauf das Schreiben anklicken!

 

Darauf erhielt ich sogar noch am selben Tag eine Antwort von Isabel Kling, der Leiterin der Pressestelle vom MLR: 

 

Zum Download meiner Presseanfrage MIT Antwort vom MLR und dem Dialogverlauf das Schreiben anklicken! 

 

DAS IST NICHT WAHR und damit GELOGEN!

Meine gesamte Kommunikation mit dem MLR sind hier auf diesen Seiten dokumentiert!

Ich erhielt KEINE Antwort auf meine Stellungnahme zum "OPtiGüll"-Prüfbericht!

Ich erhielt KEINE EINZIGE ANTWORT auf meine Presseanfragen von August und September 2017!

AUSSER, dass mir die Leiterin der Pressestelle wiederholt(!) versichert, mir alle Fragen beantwortet zu haben.

DAS ist jedoch NICHT der Fall.

OFFENSICHTLICH ist das MLR SEHR bemüht, alles was mit mikrobieller Gülleveredelung und dem Projekt "OPtiGüll" zu tun hat TOTZUSCHWEIGEN und unter den Teppich zu kehren und FALSCHE Ergebnisse aus einer vom MLR veranlassten wissenschaftlich NICHT-korrekten Studie, mit weitläufigen Folgen für Landwirte und Bürger und Umwelt/Klima, weiter zu verbreiten.

 

 

Seit Mitte Oktober 2017:  Kontaktaufnahme mit verschiedenen Fraktions-Ausschussmitgliedern und

Landtagsabgeordneten der GRÜNEN (=Regierungspartei) sowie SPD, FDP und CDU =Mit-Regierungspartei) in Baden-Württemberg mit dem Ziel eine umfangreiche Anfrage zu dieser Sache im Landtag und damit offizielle Stellungnahme des MLR zu veranlassen - UND das der Landtag beschließt "OPtiGüll 2.0" in der von mir vorgeschlagenen Weise zu realisieren.

 

Ziel der Aktion:  Anfragen im Landtag an das MLR-BW, damit das MLR (endlich) Stellung beziehen muss

  1. Was hat es mit dem Projekt „OPtiGüll“ auf sich?

  2. Es heißt, es gäbe vom „Hauptinitiator(Martin Wetzel) des Projektes, eine Stellungnahme mit Nachträgen zum „OptiGüll“-Prüfbericht und dessen Fehler, wie beurteilt das MlR diese Stellungnahme MIT Nachträgen?

  3. Es heißt, die bei den bisherigen Untersuchungen praktizierte Vorgehensweise sei wissenschaftlich nicht korrekt bzw. nicht geeignet entsprechende Verfahren der mikrobiellen Gülleveredelung zu prüfen (Verweis auf meine Stellungnahme als „Hauptinitiator“ des Projektes zum Bericht) – wie wird der Inhalt dieser Stellungnahme vom MlR bewertet?

  4. SEHR interessante Frage:  Wurden schon mal Gülleproben bei Landwirten entnommen und analysiert, die solche mikrobielle Gülleveredelungsverfahren nach eigenen Angaben ERFOLGREICH einsetzen? Wenn nicht, warum nicht?

  5. Warum wurden Anwendungsberatungen und vor Ort Situationsanalysen von den Verfahrensanbietern, die für alle Erstanwender zur erfolgreichen Anwendung ausdrücklich empfohlen werden, seitens der LAZBW abgelehnt (entsprechende Stellungnahmen der Anbieter liegen vor) und damit der Grundstein zum Misserfolg gelegt? (Ohne konkrete, situationsbezogene Anwendungsberatung, etc. ist eine erfolgreiche Anwendung sehr unwahrscheinlich. Das liegt jedoch nicht an der Un-/Zuverlässigkeit der Verfahren sondern an mangelhafter bzw. nicht in Anspruch genommener Schulung.)

  6. Dem MLR wurde von Martin Wetzel eine Studie übermittelt, die die Unwirksamkeit bodennaher Ausbringung  von Gülle zur Reduktion der Ammoniakemissionen in den letzten 10 Jahre in den Niederlanden belegt (siehe weiter oben:  http://nachhaltig-nachhaltig.org/optiguell.htm#10.002_29._September_2017). Bitte um eine Beurteilung des MLR hierzu und wie diese Erkenntnisse mit der bodennahen Ausbringung und deren Folgen vereinbar sind bzw. was gedenkt das MLR diesbezüglich zu tun bzw. wie wird dies berücksichtigt?

  7. Bitte um eine Stellungnahme zum gesamten Sachverhalt hinsichtlich mikrobieller Gülleveredelung und Maßnahmen zur zeitnahen "Erforschung" von Alternativen zur Pflicht der bodennahen Ausbringung von Gülle? Was ist der Status Quo? Was gedenkt das MlR zu tun? - Es besteht zeitnaher Handlungsbedarf des MLR, damit die Landwirte BALD wissen woran sie sind und ggf. existenzbedrohliche Investitionen in eine fragwürdige Technik (bodennahe Ausbringung) vermeiden können.

  8. "Nebenbei":  Warum erhalten Journalisten keine Antworten auf PRESSEANFRAGEN zu dieser Sache (vom MLR veranlasste Versuche mit mikrobieller Gülleveredelung zur Reduktion der Ammoniakemissionen und als Alternative zur bodennahen Ausbringung)?

  9. ...?

Es wäre sehr hilfreich und wünschenswert, würden weitere Journalisten, Medien, Landwirte, ... ANFRAGEN in dieser Sache an die Pressestelle des MLR-BW richten und um Stellungnahmen zum AKTUELLEN Stand der Dinge anfragen - und darüber berichten.

pressestelle@mlr.bwl.de und Isabel.Kling@MLR.BWL.DE oder BESSER:

Peter.Hauk@cdu.landtag-bw.de und wahlkreis@peter-hauk.de

 

Oktober-November 2017:  Verschiedene Aktivitäten (Details folgen)

8.11.2017:  Letzter Konsens-Versuch mit dem MLR:  Persönliches Schreiben an Herrn Minister Hauk über seine persönliche Assistentin Rosemarie Frey

Irgendwie kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die Mitteilungen und Antworten seiner MLR-Pressestelle tatsächlich seine Meinung reflektiert bzw. in seinem Sinne bzw. auf seine Weisung handelt ...

... UND möchte mich, auch der Fairness wegen, vergewissern und Minister Hauk die Gelegenheit geben, "Missverständnisse" zu klären und Stellung zu beziehen. Es soll ja nicht heißen, er hätte von nichts gewusst oder so. Zum Download als PDF-Datei einfach nachfolgende Grafik anklicken.

 

Daraufhin erhielt ich von Frau Frey zumindest eine Lesebestätigung ... 

 

... aber seither bis heute, Freitag den 17.11.2017 KEINERLEI weitere Rückmeldung!

Tja, wenn Minister HAUK (CDU) DARAUF nicht reagiert, muss ich eben andere Wege beschreiten ... :-)

 

Zum Glück arbeite ich immer mehrgleisig und weitere, im Augenblick SEHR erfolgversprechende Aktivitäten und Aktionen, auch seitens unterschiedlicher Unterstützer sind aktuell am Laufen, weitere in Vorbereitung.

Details dazu erscheinen demnächst (ich möchte jetzt ja einigen Entscheidungsträgern nicht die "Überraschung" nehmen) ;-)

 

 

AKTUELLER Stand der Dinge

Es gibt noch eine weitere Möglichkeiten der Sache zu helfen. Hierzu bitte ich jedoch um eine zeitnahe Kontaktaufnahme mit mir. Kontakt:  Martin Wetzel, Freier Journalist, T:  077 24 - 949 9000
E: 
martin.wetzel.journalist@gmail.com

 

 

 

 

Weiteres folgt ...!

 

 

 





 

Link zur DOKU 2016


Hinweis

Alle meine Aktivitäten hinsichtlich "Feldversuche mit Mikroorganismen", "mikrobielle Gülleveredelung", "Düngeverordnung", "OPtiGüll", etc.
sind GEMEINNÜZIG - d. h., ich partizipiere in keinster Weise irgendwie monetär.

Mein Engagement beruht auf Überzeugung.
Siehe dazu auch:

Ein beeindruckender Vortrag von Matthieu Ricard (buddhistischer Mönch) zum Thema Altruismus

Ein toller Film von ARTE:

 Die Revolution der Selbstlosen

und

 Ein ergreifender Appell von Prof. Dr. Lesch:  https://www.youtube.com/watch?v=0r39TopOe4I

 

 

 

APPELL

Jeder der das liest und etwas tun will, kann etwas tun.

Bürger können beim örtlichen Landwirtschaftsamt um Stellungnahmen bitten, Landwirte können Druck auf Bauernverband, Land- und Bundestagsabgeordnete machen, Pressevertreter, Blogger, ... können das an die Öffentlichkeit kommunizieren UND vor allem durch Presse-/Interviewanfragen an das MLR-BW, Ministerpräsident Kretschmann (BW), BMEL, etc. um Stellungnahmen bitten und präzise ggf. "peinliche" Fragen stellen ...

 

Emailadressen

Landwirtschaftsminister PETER HAUK (CDU):  Peter.Hauk@cdu.landtag-bw.de und wahlkreis@peter-hauk.de   |  

Pressestelle MLR-BW pressestelle@mlr.bwl.de und Isabel.Kling@MLR.BWL.DE

 

Bürgerreferent MLR-BW:  poststelle@mlr.bwl.de

Ministerpräsident (BW) Winfried Kretschmann winfried.kretschmann@stm.bwl.de und Winfried.Kretschmann@gruene.landtag-bw.de

 


 


Weitere Kontaktadressen ...

 

Bei Interesse an mikrobieller Gülleveredelung sowie Reduktion der Emissionen IM Stall, Termine zum "selber-Schnuppern", Erfahrungsaustausch, ..., sind nachfolgende Ansprechpartner kompetent und empfehlenswert:

 

Verfahren "JBS":  https://jbs.gmbh/de/jbs-guellezusatz.html

 

Verfahren "Agrostim":  Dipl.-Ing. (Agrar) Uwe Böhm, E:  kontakt@agrostim.de, T:  0172 - 703 4614

 

Verfahren "EM (1)":  Manfred Epp, E:  manfred.epp@em-sued.de, T:  083 04 - 929 696

 

Verfahren "EM (2)":  Katja & Benjamin Bürg, E:  benjamin-buerg@t-online.de, T:  076 44 - 929 4268    

 


 

Biotechnologieunternehmen, die entsprechende Mikroorganismen finden und in Reinkultur züchten können:

 

BIO-PROTECT (Konstanz)Dr. Stefan Kunz, E: kunz@bio-protect.de, T: 075 31 - 690 661

PHYTOWELT (Nettetal) Janin Wascinski, E: j.wascinski@phytowelt.com, T: 021 62 - 77 859

GEN-IAL (Troisdorf):  Frau Metzen, E:  info@gen-ial.de, T:  022 41 - 2522 980

IFB Halle (Institut für Bioanalytik, Umwelttoxikologie und Biotechnologie):  Björn Erichson, E: erichson.ifbhalle@t-online.de; T:  0345 - 555-8212

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Bei Interesse an weiteren Informationen, Kontakte, Interviews, etc. stehe ich gerne zur Verfügung.

KONTAKT
Martin Wetzel
Freier Journalist
T:  077 24 - 949 9000
E: 
martin.wetzel.journalist@gmail.com

 

 

 

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